1. Der Kardinal!


    Datum: 03.03.2018, Kategorien: CMNF, Autor: RebeccaMontez, Quelle: Schambereich

    Kapitel IV „Vom wollüstigen Weibe“ Mein Handy läutete nur einmal durch, als er schon abnahm. „Hallo schöner Mann“. „Hallo schöne Frau..., biste schon da?“, fragte Filip in seinem gewohnt schnoddrigen Ton. „Gerade von der Autobahn ab“. „Ich warte unten..., oder willste noch hochkommen?“ „Hab zwei Freunde dabei, wir wollten gleich weiter“. „In deinem kleinen Auto vier Leute..., den weiten Weg?“. „Beruhig Dich, alles easy“, antwortete ich und legte auf. Filip stand schon unten und hatte wieder diese unmögliche Tasche, die aussah wie der Schulranzen eines Erstklässners, unterm Arm, als der Porsche und dahinter Jasons Golf, vor seinem Haus hielten. Fasziniert starrte er meine Beifahrerin an. Wir stiegen aus und ich stellte vor: „Filip, das sind Jason und...Julia“. Ja, Julia war wieder da. Nach vier endlosen Wochen hatte sie „ihren“ Rockstar verlassen. Sie hatte mir ausführlich geschildert, ich kürze das ab, er war nie da, sie saß den ganzen Tag in einem Hotel und wartete. Er kam einmal am Tag, einmal in zwei Tagen, für zwei Stunden vorbei und..., er war sehr geizig. Ich könnte ihn küssen dafür. Julia hatte sich bei Madame entschuldigt und Madame hatte ihr verziehen. Jede Andere hätte sie wahrscheinlich rausgeschmissen, warum sie das bei Julia nicht tat? Madame konnte, wenn es dem Erfolg diente, sehr pragmatisch sein. So wusste sie, dieses Mädchen brauche ich, sonst verliere ich viel Geld, „Je suisenchante de faire votre connaissance“, begrüßte Filip Julia in perfektem französisch ...
    und deutete einen Handkuss an, nickte Jason zu, nahm mich in den Arm, drückte mich, gab mir einen Kuss und sagte: „Na Du..., schön Dich zu sehen“. Zu den anderen gewandt: „Das ist übrigens Rebecca, die tollste Frau die ich kenne und die Liebe meines Lebens“. nach unserem Kennenlernen, der interessierte Leser erinnert sich vielleich, Kapitel III „Die unheilige Nacht im Bischofssitz!“ ,sahen Filip und ich uns regelmäßig, meist einmal die Woche. Filip war freischaffender Callboy und ja, er gefiel mir, gefiel mir sehr. Seine lockere Art, die er, auch in stressigen Situationen beim Kardinal, unter Beweis gestellt hatte, beeindruckte mich nachhaltig. Er hatte ebenfalls, kurz vor dem Abi die Schule abgebrochen und eine Lebensphilosophie die meiner sehr Nahe kam. Wir verstanden uns richtig gut, ohne wirklich verliebt zu sein und... er war körperlich ein attraktiver Mann, „Julia fährt mit mir, dann seid ihr zwei Turteltäubchen ganz ungestört“, schlug, nicht völlig uneigennützig, Jason vor. Wir fuhren über Bayreuth, Chemnitz nach Dresden und waren um acht Uhr abends da. es war das zweite Mal, daß ein Termin in Dresden stattfand. Die früheren Treffen beim „Kardinal“ hatten in seinem Landhaus nahe Schweinfurt stattgefunden, Im Kempinski waren vier Doppelzimmer für uns reserviert. Wir verabredeten uns zum Abendessen im Hotelrestaurant. Jason hatte die Weinkarte und bemerkte: „Chateau Lafite Rothschild 1975, 950 Mark, können wir den bestellen, oder ist der Kunde dann sauer?“ Jason war der ...
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