1. Ein Rotlichtkrimi


    Datum: 30.08.2018, Kategorien: Sonstige,

    Kapitel 1 Andrea Sommer wusste immer noch nicht so recht auf was Sie sich da eingelassen hatte, aber jetzt gab es eigentlich kein zurück mehr. Als einfache Sekretärin hatte Sie sich vor einigen Jahren einen guten Job im öffentlichen Dienst geangelt, im Polizeirevier tippte sie Protokolle und erledigte eigentlich die gesamte Bürokratie des kleinen Reviers am Rande der Stadt. Vor einigen Wochen kam ein Anruf von der Sitte mit der Bitte um ein Gespräch im Hauptpolizeirevier der Stadt. Dort machte man ihr ein ungewöhnliches Angebot. Man brauchte eine weibliche Person für einen Undercover-Einsatz im Rotlichtmilieu, und laut der Aussage des zuständigen Leiters der Sitte kam keine der "echten" Polizistinnen in Frage, mehr oder weniger meinte er damit wohl dass man im Moment keine Kollegin hatte die attraktiv genug war für einen solchen Einsatz. Man wollte Andrea als Prostituierte ins Edel-Rotlichtmillieu schicken, und was das genau bedeutete sollte Sie jetzt im zweiten Gespräch erfahren. Andrea betrat den Raum im zweiten Obergeschoss und klopfte an der entsprechenden Tür, ein freundliches "Herein" war die Folge. Das Büro gehörte den beiden Ermittlern Dieter Volz und Edgar Schmitt, die beide schon seit einiger Zeit an dem Fall arbeiteten. Ansonsten waren sie allerdings grundverschieden, Volz war ein attraktiver Mittdreißiger mit vollem Haar, einem sympathischen Lächeln und einer durchtrainierten Figur, sein Kollege stand kurz vor der Pensionierung, hatte im Polizeidienst der letzten ...
    fast 40 Jahre alle seine Haare gelassen und blickte etwas finsterer drein. Beim Betreten des Büros hatte Andrea schon das Gefühl von beiden von oben bis unten gemustert zu werden, dieses Gefühl war ihr allerdings wohlbekannt. Denn Andrea Sommer war eine hochattraktive Persönlichkeit, Sie war Mitte Zwanzig und hätte auch locker als 18-Jährige durchgehen können. Sie war fast 1,80 groß, mit schlanken Beinen, einem festen Po und einem unglaublich tollen Busen, der zwar nicht größer als Körbchengröße C war, aber trotzdem mit Figur betonter Kleidung seine Wirkung nicht verfehlte. Ihr Gesicht war südländisch mit langen leicht gelockten schwarzen Haaren. "Setzen Sie sich, Sie wissen ja schon grob um was es geht", sagte Dieter Volz freundlich. "Ja, aber so richtig klar ist mir das alles noch nicht, sie wollen doch nicht ernsthaft dass ich auf den Strich gehe?" fragte Andrea ganz direkt. "Dort wo wir Sie einschleusen geht man nicht auf den Strich, dass ist ein edler Begleitservice für solvente Kunden, hinter dem wir einen Mädchenhändlerring mit Waffengeschäften vermuten", sagte Edgar, der etwas in seiner Stimme hatte was Andrea einen kalten Schauer über den Rücken jagte, allerdings im negativen Sinne. "Das mag ja sein, aber ich muss trotzdem die Beine breitmachen" kam es von Andrea zurück. "Korrekt, natürlich gehört dass dann zur Tarnung dazu. Dafür werden Sie aber auch fürstlich entlohnt, 5000 Euro Monatsgehalt sind ja kein Pappenstiel, und das Risiko für Sie ist polizeilich gesehen ...
«123»