1. Meikes Mut


    Datum: 17.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    hinaufsteigt. Ich spüre noch den Luftzug ... *bumm* Oh, nein! Schreckensstarr stehe ich vor der zugeschlagenen Wohnungstür. Oh, nein! Das ist jetzt nicht passiert! Verzweifelt drücke ich dagegen. Natürlich tut sich nichts. Splitterfasernackt stehe ich im Treppenhaus. Der Schlüssel ist in der Wohnung. Umgehend horche ich nach dem Jemand von unten. Der hat sich aber glücklicherweise bereits in eine Wohnung verpieselt. Was mache ich denn jetzt? Was mache ich denn jetzt mal? Scheiße! Händeringend denke ich nach, aber mir fällt beim besten Willen nichts ein. Leichte Panik ergreift mich. Ich habe keinen Schlüssel und weiß nicht, wie ich sonst in die Wohnung kommen kann. Zu dem kann ich in meinem Adamskostüm niemanden um Hilfe fragen. Ich wüsste auch niemanden. Aber ich muss etwas machen. Irgendwann wird sicher jemand aus dem Haus hier vorbeikommen und dann wird es meine Mutter erfahren. Panik. Verbissen ruckele ich am Türknauf, aber die Tür wackelt nur minimal. Oh, bitte, bitte, bitte! Das kann alles nur ein böser Traum sein! Gleich erwache ich! Es ist aber kein Traum und mir kommen vor Angst fast die Tränen. Aus Scham halte ich die Hände auf meine Genitalien und stelle mich in die Nische unserer Wohnungstür. Leider wird mich das nicht vor Blicken schützen. Es muss ein Traum sein! Das kann doch nicht wahr sein! Ich gluckse irre. Was tun ...was tun ...? Die Lippen anknabbernd, denke ich nach. Soll ich versuchen, auf meinen Vater zu warten? NIEMALS! Ich muss unbedingt in die ...
    Wohnung, aber alleine schaffe ich das nicht! Oder? Mit dem Oberarm voran rumse ich gegen die Tür. Sie vibriert ein wenig. Es ist aber laut und sofort horche ich, ob jemand aus seiner Wohnung kommt, um nach der Ursache des Lärms zu gucken. Meine Schulter schmerzt. Die kriege ich nicht auf! Ich brauche Hilfe, aber auf die Straße rennen kann ich so nicht. Was kann ich denn nur mal tun? Lieber Gott, hilf mir doch! Eine Tür ziemlich weit unten öffnet sich und ich erstarre. Bleib ja da unten, wer immer du bist! Vorsichtig linse ich übers Geländer. Glücklicherweise kommt niemand hoch. Jemand geht nach draußen. Das ging wieder gut, noch, aber ich darf nicht länger warten! Vielleicht ...? Leise tapse ich eine Treppe tiefer und gucke dann um die Ecke ins nächste Stockwerk runter, ob frei ist. Auf Zehen und Fußballen schleiche ich weiter bis vor Frau Singhs Wohnungstür. Meine einzige Hoffnung. Mit beschämt-verkniffenem Gesicht drücke ich die Bimmel und höre auch schon meine Mitbewohnerin. Schnell halte ich alles zu, schließe meine Knie und gehe in eine leicht gebückte Haltung. So was Peinliches! Schritte und dann nichts mehr. Jemand muss genau hinter der Tür stehen. So kommt es mir jedenfalls vor. Eben waren ja noch die Schritte hinter der Tür. Dann wieder ein Geräusch, ein Schabern oder so und die Tür öffnet sich. Frau Singh guckt mich verblüfft hinter einer Türkette an. Sie lächelt nicht. Hä, hat sie die vorgeschoben? Ich tu doch nichts! „Ähm, Entschuldigung, äh, ähm, ich habe mich ...
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