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Meikes Mut
Datum: 17.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
wohnt nicht mehr dort! Ich merke, wie mich dieser Gedanke bekümmert. Notgedrungen wage ich es bei Bong zu klingeln. In meiner Vorstellung öffnet ein Schimpanse die Wohnungstür. Du hättest eine Banane dabei haben sollen! *Hi, hi* Der Summer geht und ich betrete das Haus. Mit ungutem Gefühl, weil ich einfach bei jemand Fremdes geklingelt habe, erklimme ich die Stufen bis mich ein Mann mit langer dunkler wilder Lockenpracht aus seiner Tür anschaut. Laute Musik erschallt aus seiner Wohnung. Metal. „Entschuldigung, ich wollte eigentlich zu Frau ... Dingel, aber da macht keiner auf." „Hey, Mann, Alter, die wohnt nicht mehr hier. Kannst du nicht lesen?" „Ja, doch, aber ..." „Wer ist es denn?" ruft eine Stimme aus der Wohnung. Ein weiterer Kopf erscheint. Eine stark geschminkte junge Frau mit rotbraun gefärbten Haaren schaut mich an. „Oh, ist der süß." Hm? „Ähm, wo ist sie denn jetzt?" frage ich trotzdem weiter. „Wenn sucht er denn?" will die Frau wissen und guckt den Wilden an. Der reagiert darauf nicht. „Alter, was willst du wissen?" fragt er nur komisch und schüttelt seine voluminöse Haarpracht. „Frag woanders! Hau rein!" Tür zu. Von drinnen höre ich noch, wie sich die Frau scheinbar bei Bong beschwert. Brigitte ist weg! So ein Pech! Verdammtes Pech! Mist! Jetzt werde ich ihre Dinger nie wieder sehen! Irgendwie nicht zu glauben! Bedröppelt gehe ich zurück auf die Straße. Es regnet in Strömen. Das stört mich jetzt nicht. Im Nu bin ich klitschnass. Das T-Shirt und die Jeans kleben ... an meinem Körper. Die Haare fallen mir in dicken nassen Strähnen über die Augen. Jetzt wird sie nie erfahren, dass ich nix dafür konnte! Mit den Fingern in den engen nassen Hosentaschen schlurfe ich durch den Regen nach Hause. Dort ziehe ich mir als erstes die nassen Klamotten aus und werfe sie in die Badewanne. Sogar die Unterhose ist durchnässt. Nackt gehe ich wieder in den Wohnungsflur, die Hand schon wieder am Schniedel. Es wird Zeit für einen Orgasmus. Den ganzen Tag werde ich sowieso nicht durchhalten. Ich gebe mich geschlagen. Meine Libido ist zu groß. Übermächtig. Deshalb kommen mir auch wieder doofe Gedanken. Ich erinnere mich, als ich die Klamotten von Birgit auf dem Dachboden versteckt habe, hingen an einer Wäscheleine Sachen zum Trocknen von irgendjemand anderem aus dem Haus. Da war auch Unterwäsche dabei. Unter anderem so eine Art hautfarbener Omabody. Ein Liebestöter, der mich an die Sache mit Mamas Badeanzug erinnert. Eigentlich ein gruseliges Teil, aber würde es mir passen? Mein Herz ist am Puppern, mein Schwänzchen groß. Ich spüre, wie sehr ich Lust dazu habe, ihn anzuprobieren. Nackt. Oh, Rory! Was soll´s? Ich kann ja wenigstens nur so tun als ob! Nervös öffne ich die Wohnungstür, luge hinaus und tapse mit meinen nackten Füßen ein paar Schritte in das dreckige Treppenhaus. Mein Herz hämmert in der Brust, als ich so tu als ob und am Treppengeländer nach oben Richtung Dachboden gucke. Dann höre ich von unten, wie sich die Haustür öffnet und jemand die Treppen ...