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Meikes Mut
Datum: 17.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
ausgeschlafen. Das tut vielleicht gut! Im Hochwasserschlafanzug trotte ich in die Küche, um nach Essbarem zu suchen. Ich reibe mir Schlaf aus den Augen und öffne dann gewohnheitsmäßig den Kühlschrank. Dort ist Käse, da ist River-Cola und hier ... Joghurts. Erdbeere und Kirsche. Ich nehme mir einen kleinen Löffel, setze mich auf meinen Platz an das Ende der Sitzbank und löffele den Erdbeerbecher aus. Hm? Das ging schnell! Wieder gehe ich zum Kühlschrank und nehme mir Kirsche. Der ist eigentlich für meine Mutter, aber sie isst ihn ja anscheinend nicht. Ich fange an zu essen, lasse mir aber diesmal mehr Zeit. Das liegt daran, dass er mir nicht so besonders gut schmeckt. Meine Mutter kommt in die Küche, schon angezogen, und stellt sich direkt neben mich. Ich achte nicht auf sie und kratze Reste auf dem Becherboden zusammen, bis sie mich plötzlich mit ihrer Hüfte anschubst. Immer noch nicht lasse ich mich ablenken. Dann ärgert sie mich anders. Mit ihrem Hintern reibt sie an meinem Oberarm, gerade als ich mir den Löffel in den Mund schieben will. Ich stelle wortlos den Löffel in den Becher und boxe ohne Warnung auf ihre große linke Pobacke. Dann nehme ich mir den Löffel und schleckere weiter. „Sohn, das gibt blaue Flecken", beschwert sie sich. Aufgegessen. Gutes Frühstück! „Wolltest du den noch?" frage ich und halte den geleerten Kirschbecher hoch. „Ist etwa keiner mehr da?" „Nö. Du hast ja nicht gegessen. Außerdem fährst du doch heute." Wieder versucht sie ihren großen Po an mich ... zu reiben. Sie grinst frech. „Du warst heute gar nicht zum Gottesdienst." „Nimm deinen Arsch weg", meckere ich, lege meine Hände an ihren Hintern und schiebe sie weg von der Sitzbank. „Willst du nicht mehr hin?" „Ich musste mal ausschlafen." „Och, mein armes Fröschchen", sagt sie theatralisch und wuschelt ganz schnell meine Haare. „Dein Vater holt dich heute um Sieben ab." „Ja, ja." „Ich habe dir deine Sachen gepackt. Die Tasche steht im Flur. Vergiss sie nicht!" „Neihiiin. Wann fährst du denn?" „In einer halben Stunde." „Hä?" Sofort gucke ich auf die große Uhr vom alten Küchenradiowecker, bei dem sich die großen Zahlen mit einem leisen Klack automatisch umblättern. Halb zwei. Wenig später warte ich nachdenklich an der Wohnungstür. Wenn ich so überlege, war meine Mutter eigentlich noch nie ohne mich weg. Sie hat mich nie allein gelassen. Auch die Urlaube haben wir zum Beispiel zusammen verbracht. Ein seltsames Gefühl, wenn sie jetzt ihren Koffer zur Tür trägt und mich anlächelt. Irgendwie merke ich in diesem Moment, was sie mir bedeutet. „Tschüss und mach´s gut", verabschiedet sie sich. „Ich vermisse dich jetzt schon." „Ja, ja", sage ich nur, halte die Tür auf und gucke ihr im Treppenhaus zwischen dem Geländer so lange hinterher, bis sie ganz unten ist und ich sie nicht mehr sehen kann, wenn sie um die Ecken kommt. Dann ist sie weg. Ein seltsames Gefühl, zu wissen, man ist alleine in der Wohnung und der andere kommt auch nicht wieder. Jedenfalls nicht so schnell. Allerdings ...