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Ein letzter Dienst
Datum: 10.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
du auch alleine, aber Finger weg von deinem Schwanz! Was da drin ist, ist für mich!" Und weg war sie. Etwas benommen lag er dann lang ausgestreckt und erschöpft auf seinem Bett und versenkte sich in seine Tagträume. Was für ein wunderbares Mädchen! Diese Ungezwungenheit, diese offen gezeigte Geilheit, dieser schöne, junge Körper mit dem lieblichen Gesicht. Er stellte sich vor, wie sie reagieren würde, wenn er in sie eindrang, wenn er ganz tief in ihr war. Er seufzte vor Sehnsucht. Es fiel ihm verdammt schwer, nicht doch noch Hand an sich zu legen. Bis zum Abendessen würde er noch Zeit haben, sich auszuruhen. Dann schlief er ein. Es war schon dunkel als er erwachte und aufstand. Gründlich putzte er sich die Zähne und rasierte sich den Dreitagebart ab. Zufrieden strich er sich über die nun völlig glatten, vom Rasierwasser glänzenden Wangen. Mit einer Schere stutzte er sich die überlangen Schamhaare und kleidete sich völlig neu und mit dem Besten ein, was er hatte: Eine weiche, lockere Flanellhose, ein weiß-blau gestreiftes Hemd und darüber einen langärmeligen, grauen Cashmere- Pullover. In der Hosentasche fand er noch einige Kondome. ‚Die dabei zu haben, kann auch nicht schaden', dachte er bei sich. Wie sie ihn wohl gleich ‚empfangen' würde, dachte er bei sich. Über die Doppeldeutigkeit dieses Wortes stolpernd, war er schon wieder bei seinen Fantasiebildern von ihr, wie sie ihn völlig nackt in allen möglichen Stellungen umklammerte. Die Erregung stieg in ihm hoch. Mühsam ... zwang er sich zur Konzentration. Mit ein wenig Wasser nahm er seine Nachtmedikamente, genauer gesagt nicht alle, denn das Schlafmittel für die Nacht warf er in den Mülleimer. Dann ging er zur Nachtschwester. „ Entschuldigung, ich möchte ihnen nur sagen, dass ich jetzt gehe. Ich habe Urlaub über Nacht und fahre zu meiner Frau!" „Ist in Ordnung," sagte sie, „Ich weiß dann Bescheid! Übernehmen sie sich nicht!" fügte sie grinsend hinzu. Langsam schlenderte er den Gang entlang und stieg, am Geländer Halt suchend, einige Treppen herunter und gelangte an der Portierloge vorbei ins Freie. Er atmete tief durch. Herrlich, diese frische Luft! Der beleuchtete Fußweg führte durch einen Park mit hohen, alten Bäumen direkt auf das Schwestern- Wohnheim zu. Sie stand schon vor dem Haus. Er erkannte sie sofort, obwohl sie einen langen, anthrazitfarbenen Umhang mit Kapuze trug. Dieses hübsche Gesicht war nicht zu verwechseln. „Hallo, da bist du ja! Komm, wir gehen gleich links ums Haus herum zur Hintertür. Meine Freundin hatte ein Verhältnis mit dem Hausmeister und hat von ihm nicht nur ein Kind, sondern auch noch einen Schlüssel bekommen. Den habe ich jetzt übernommen, aber nicht den Hausmeister!" setzte sie lachend hinzu. So kamen sie problemlos ins Haus, ohne am Zerberus vorbei zu müssen, der Nachtschwester, die den Haupteingang misstrauisch bewachte. Nach einer halben Treppe kamen sie auf einen langen, kahlen Gang, von dem aus nach rechts viele nummerierte Zimmertüren abgingen. Nachdem sie an ...