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Eine Pornographische Romanze Teil 04
Datum: 15.08.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
hatten. "Das war..." Lisa fehlten sichtlich die Worte, um das eben Erlebte zu beschreiben. Ich versuchte es mit "überirdisch...", aber auch das traf es nicht. Wir liefen eine weite Schleife und kamen schließlich an eine Stelle, wo der Kalkstein von schwarz schimmerndem Ölschiefer durchsetzt war. "Komm, laß uns nach Fossilien suchen. Das ist eine gute Stelle." Wir fingen an, in dem dunklen Gestein zu scharren, das unter Druck zerbröckelte und versteinerte Überreste von Meerestieren freigab. Bei den meisten handelte es sich um Fragmente von Ammoniten oder Belemniten, aber wir fanden auch zwei praktisch unversehrte Schneckenhäuser und einige Brachiopoden, die auf den ersten Blick aussahen wie Muscheln, aber einer seit endlosen Zeiten ausgestorbenen Gattung angehörten. Wir verstauten unsere Beute und machten uns auf den Weg zu Marie und Pierre. Zunächst irritierte die beiden unser verträumtes Schweigen, aber dann lächelte Pierre. "Ihr habt sie gesehen, nicht wahr? Die Elefanten Karls des Großen." Lisa nickte. "Habt ihr auch..." fragte ich. Pierre schüttelte den Kopf. "Nein, leider nicht. Es heißt, man darf nicht nach ihnen suchen. Sie finden Dich, wenn Du bereit bist." "Und dann?" Pierre lachte. "Hast Du an ihrer Weisheit teil. Oder sie bringen Dir Glück. Keine Ahnung... Es geht doch nur darum, diese einmalige Erfahrung zu machen. Oder?" Lisa nickte. "Wahrscheinlich hast Du recht." 12. Kapitel -- Das Ende von etwas Am folgenden Tag fuhren wir nach Beauvoisin auf den Markt. Als ... wir unsere Einkäufe getätigt und im Auto verstaut hatten, setzten wir uns in das Café und betrachteten das Treiben um uns herum. "Wäre es nicht wundervoll, hier zu leben?" fragte Lisa unvermittelt. "Unter dieser Sonne, diesem weiten Himmel?" Ich nickte. "Man braucht nicht viel Geld... Es gibt hier jede Menge leerstehende Häuser, die man herrichten, und verwilderte Gärten, die man wieder kultivieren kann..." "Man müßte trotzdem Arbeit finden. Ich habe kein Vermögen, von dem wir zehren könnten..." "Aber viel bräuchten wir nicht" insistierte Lisa. "Ich würde mich für den Rest meines Lebens mit einem Plumpsklo und einer kalten Dusche begnügen, wenn wir hier leben könnten." "Damit hätte ich kein Problem" lachte ich. "Bei meinen Großeltern gab es nichts anderes." "Wahrscheinlich muß man nur wollen..." Sie sah mir fest in die Augen. "Würdest Du hier mit mir leben wollen?" "Ja" sagte ich. "Das würde ich wollen. Viel mehr als alles andere." Aber Wollen heißt nicht Können, und schon gar nicht Dürfen. Ich hätte meine rechte Hand für sie geopfert. Aber ich wußte, ich würde sie unglücklich machen, auf kurze oder lange Sicht. Das sprach ich nicht aus, ich nahm statt dessen ihre Hand. Lisa strahlte mich an. "Ich liebe Dich" sagte sie leise, "mehr als ich jemals mit Worten zum Ausdruck bringen könnte". Ich nickte nur und küßte sie. Trotz der nagenden Zweifel in meinem Hinterkopf verbrachten wir unseren restlichen Urlaub damit, diese Phantasie auszuschmücken. Wenn wir auf unseren Wanderungen an ...