1. Cora Teil 04


    Datum: 01.08.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    Minute mehr, als unbedingt nötig. Bitte, bitte, komm, ich kann nicht mehr. Ich habe kaum noch freie Einheiten auf meinem Handy. Beeil dich bitte.“ Cora hatte das Gespräch beendet, noch bevor Josh weitere Details erfragen konnte. Er suchte schnell auf der Straßenkarte, wo die Landeskliniken zu finden waren und verließ hastig das Büro. Stade zu finden war recht einfach, die Landeskliniken lagen aber so versteckt, dass er ein paarmal daran vorbei fuhr und gezwungen war, an einer Tankstelle nachzufragen. Als er schließlich vor dem Hauptportal angekommen war, schien der ganze Komplex wie ausgestorben zu sein. Er stieg aus dem Wagen und ging auf die Eingangstür zu. Sie war zu seiner Überraschung nicht verschlossen. Sogar die Pförtnerloge war besetzt, obwohl er ringsum keine Menschenseele wahrnahm. „Ich soll hier eine Frau Cora Langweg abholen, können sie mir sagen, ob ich hier richtig bin?“ Ein älterer Mann, wahrscheinlich schon Rentner, stand von seinem Stuhl, auf dem er sitzend die Zeitung gelesen hatte, auf und öffnete das Sprechgitter der Trennscheibe. Er demonstrierte widerwillige Hilfsbereitschaft. „Tja, junger Mann, da sind sie hier falsch, da müssen sie zum Block C rüber, wenn sie hier rausgehen, links, und dann wieder links. Ist gar nicht zu verfehlen.“ Dabei grinste er gequält und gestikulierte wild mit den Armen, so, als wolle er seine Daseinsberechtigung noch zusätzlich unterstreichen. Josh bedankte sich artig, verließ das Hauptgebäude, hielt sich zwei Mal links und sah ...
    nach kurzer Zeit besagtes Gebäude hinter einer Wegbiegung auftauchen. Noch bevor er es erreicht hatte, meldete sich sein Handy: Es war Cora. „Wo steckst du“, fragte er erbost. „Was glaubst du, was für einen Stress du mir bereitest. Ich bin gleich im Block C. Komm schon mal vor die Tür.“ „Nein, nein. Ich bin, nachdem ich mit dir telefoniert habe, abgehauen. Ich hab’s nicht mehr ausgehalten da drin. Da sind ja nur Bekloppte um einen herum. Ich musste da raus. Jetzt bin ich im >SIEL<, du kannst die Kneipe gar nicht verfehlen. Wenn du aus dem Haupttor rauskommst, nach drei- vierhundert Metern auf der linken Seite. Da warte ich auf dich. Komm bitte schnell, ja?“ Noch bevor er etwas erwidern konnte, hatte sie das Gespräch unterbrochen. Vielleicht waren aber auch ihre Gesprächseinheiten wirklich zu Ende. Josh war verärgert, nein, wütend. Was machte diese blöde Kuh denn nur mit ihm? Und, warum ließ er sich das gefallen? Josh fand die Kneipe ohne Probleme. Von außen sah sie ja noch ganz manierlich aus. Im Inneren war aber alles ziemlich schmutzig und heruntergekommen. Es roch muffig und nach schalem Bier. Cora saß, offenbar der einzige Gast, an der Theke, ein großes Glas Bier vor sich. Er ging auf sie zu, fasste sie am Arm und zog sie vom Hocker. Sie ließ es widerstandslos mit sich geschehen. Den Kellner hinter der Theke fragte Josh noch, ob etwas zu bezahlen sei, und als dieser verneinte, verließen sie beide das Gebäude so schnell wie möglich. Cora hatte eine große Umhängetasche bei ...
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