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Cora Teil 04
Datum: 01.08.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
sanft über ihr Geschlecht zu streichen. Cora quittierte seine Berührung – obwohl fest schlummernd – mit einem katzenartigen Schnurren, wohl ihrem Unterbewusstsein entlockt. Sie drehte sich auf die Seite und zog das Oberbett fast ganz über den Kopf. Josh konnte sich kaum von ihrem Anblick losreißen, sosehr nahm sie ihn gefangen. Vorsichtig befreite er ihr Gesicht von dem Plumeau, er wollte sicherstellen, dass sie genug Luft zum Atmen bekam. Er drückte ihr sanft zwei Küsse auf die geschlossenen Augenlider und verließ die Wohnung. Es fiel ihm sichtlich schwer, sie zu verlassen.ZWEITE KRISE-1-Als Josh am frühen Abend nach Hause kam, war Cora nicht da. Während des Tages hatte sie ihn nicht einmal angerufen und seine Anrufe in der Wohnung blieben ebenfalls unerwidert. Er schalt sich, Coras Handynummer nicht notiert zu haben. War sie vielleicht zu ihrer Familie zurückgekehrt? War sie eventuell zu ihrer Freundin Erika gegangen? Unwahrscheinlich, außerdem wusste er ihren Nachnahmen nicht, es hatte also keinen Sinn, zum Telefonbuch zu greifen, um ihre Nummer zu erfahren. Um sich abzulenken, stürzte sich Josh auf seine Arbeit, konnte sich aber nicht ausreichend konzentrieren. Sicher, er hatte in den letzten Tagen seine privaten Kunden vernachlässigt und einige würden es ihm auch Übel nehmen, wenn er nicht termingerecht fertig würde. Halbherzig und mit den Gedanken nicht bei der Sache versuchte er, zumindest die dringendsten Aufgaben zu erfüllen. Es ging schon auf elf Uhr zu, als er ... seine Tätigkeiten abbrach, viel hatte er ja doch nicht zuwege gebracht. Er bereitete nur noch das Notwendigste für den nächsten Tag vor und begab sich dann in sein Bett. Etwas mehr Schlaf, mehr jedenfalls, als in den letzten Nächten, würde ihm sicherlich auch gut tun, sagte er sich, dem Abend etwas Positives abzuringen versuchend. Im Bett liegend nahm er sofort Coras erregenden Duft wahr, eine Mixtur aus Schweiß, Parfüm und ihrer beider Körpersäfte. Es erregte ihn dermaßen, dass er sich, bevor er endlich einschlafen konnte, erleichtern musste. Er onanierte, um sich Erleichterung zu verschaffen und dachte dabei intensiv an die vorausgegangene Nacht. Als ihn am Nachmittag des nächsten Tages, es war Freitag, ihr Anruf erreichte, hatte er sich fest vorgenommen, sie abblitzen zu lassen. Endgültig! „Holst du mich ab?“ Ihre Stimme klang leise und deprimiert, auch schien sie schon wieder getrunken zu haben. „Warum sollte ich“, gab Josh unwirsch zurück. „Erst meldest du dich nicht, ich mache mir Sorgen, und, wie ich an deiner Stimme höre, hast du wieder getrunken. Damit scheint meine Besorgnis ja völlig unbegründet zu sein. Es muss dir ja wohl gut gehen.“ „Ich erkläre dir alles, wenn du mich hier wegholst. Keine Sekunde bleibe ich mehr hier. Bitte komm, so schnell du kannst, ja? Ich brauche dich so sehr.“ „Wo steckst du denn?“ „Frau Dr. Biegel hat mich heute Morgen in einen Krankenwagen gesteckt und mich in die Landesklinik in Stade einliefern lassen. Aber ich bleibe hier nicht, keine ...