1. Im Wildpark


    Datum: 15.07.2017, Kategorien: Interracial Sex,

    an Kwibisas piepsige Stimme und sein helles Lachen, wenn im Haus mal wieder was schief ging. Ob er wohl starke Schmerzen, Todesangst oder Verzweiflung spueren wuerde, wenn er aus der Narkose erwachen wuerde? Leise fragte er Theresa; “Ist das nicht schrecklich? Der arme Junge!” Theresa antwortete spontan und hart: “Der Kerl geht mir bloss auf die Nerven.” Claus traute seinen Ohren nicht; was hatte Theresa da gesagt? “Der Kerl geht mir bloss auf die Nerven; jetzt muss ich mir wieder einen neuen Hausdiener suchen, nach bloss elf Monaten”, wiederholte Theresa ungeruehrt, ohne Claus anzusehen, und blaetterte weiter in ihrem Magazin. “Und wenn du mal Krebs bekommen wuerdest?”, fragte Claus nur, erhob sich vom Tisch und ging ins Badezimmer. Das heisse Wasser aus der Dusche rauschte ueber seinen Kopf, aber er hoerte nur: “... geht mir bloss auf die Nerven.” Und wenn er selber mal Krebs bekommen wuerde, ginge er dann Theresa auch bloss auf die Nerven? Auf einmal verstand er Theresa, wie er sie sich bis zu diesem Moment nicht hatte vorstellen koennen: sie hatte schon im Teenageralter waehrend eines Volontariats als Hilfskrankenschwester Menschen sterben sehen und daraus in jener Zeit, als sie noch nicht reif genug war, diese Erlebnisse zu bewaeltigen, den Schluss gezogen, die Zeit bis zu ihrem Tod so angenehm und bequem zu verbringen wie moeglich, jeden auch noch so kleinen Vorteil fuer sich in Anspruch zu nehmen, ohne Ruecksicht auf andere. Claus fuehlte das Rauschen des Wassers ...
    auf seinen Kopf. und seine Benommenheit wich ploetzlich einer ruhigen Klarheit: mit dieser Frau wollte er nicht mehr sein weiteres Leben verbringen. Er seifte sich energisch den Dreck von seiner Haut ab, wusch seine Haare und trat erfrischt aus der Dusche. Nach dem Abtrocknen rasierte er sich, putzte sich die Zaehne und zog sich dann frische Kleider an. “Du siehst gut aus”, kommentierte Theresa. Claus kochte Abendessen, erzaehlte Christian waehrend des Essens von seiner wilden Reise durch den afrikanischen Wildpark, und danach schauten sie sich noch einen Film an, bevor Christian ins Bett ging. Christian war jetzt zwoelf Jahre alt; irgendwann wuerde er vielleicht gross genug sein, eine Trennung seiner Eltern ertragen zu koennen, dachte sich Claus, aber eine stille Stimme in ihm fragte ihn: “Und Naomi? Wirkt die afrikanische Hexenkraft schon?” Theresa, die etwas bemerkt haben musste, fragte Claus: “Warum schmunzelst du jetzt?” Auf diese Frage hin geschah etwas, was Claus richtig verwunderte, ihn ueber sich selbst staunen liess: er berichtete ihr offen, frei von Schuldgefuehlen und ungeniert ueber Naomi, dass Naomi ihn eingeladen hatte, und dass sie ihn mit ihrer afrikanischen Magie verzaubert haette. Theresa zuckte nur mit den Schultern, murmelte nur: “So ein Bloedsinn!” und fragte nicht weiter. Als Claus am naechsten Morgen in sein Buero ging, hoerte er schon vor der schweren Eingangstuer Jemusi husten, ein langer quaelender Hustenanfall, und nach wenigen Minuten ein zweiter ...
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