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Er weiß nichts von seinem Kind
Datum: 20.06.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
Wiedersehen Es geschah über zwei Jahre später, als sie gerade mit dem Kinderwagen wieder einmal in der Fußgängerzone unterwegs war. Manuel hatte sie schon von Weitem gesehen und war auf sie zugelaufen. Sie begrüßten sich. Beide wirkten sie sehr aufgeregt und wussten nicht so recht, was sie sagen sollten. Beide hatten sie Tränen in den Augen. Marlies konnte gar nicht sprechen, so packte sie das an. Sie flüsterte nur „Gibst du denn deiner Marlies keinen Kuss ...?" Den gab er ihr und tausend weitere am liebsten dazu, wenn sie nicht gerade in der Fußgängerzone gewesen wären. Fest hielten sie sich im Arm bis Marlies sich aus der Umarmung löste, und nach dem kleinen Jungen in der Sportkarre schaute. Manuel registrierte erst jetzt, dass es ja ihr Kinderwagen war, der da vor ihr stand. Er hatte in dem Gewühl nur ihr Gesicht gesehen. Der Kinderwagen war etwas durch Fußgänger verdeckt. Mit großen Augen schaute er sie an und fragte sie „Ist es dein Sohn ...?" Leise sagte sie „Ja ...!" Worauf er meinte „Er ist aber ein hübscher Junge ...!" Worauf sie leise schluchzend sagte „Wie sein Papa ...!" Immer wieder entstanden kurze Pausen zwischen seinen Fragen. Er dachte, dass sie wohl einen anderen Mann gefunden hatte, und hatte etwas Angst davor, dass sie ihm das jetzt sagte. Er fragte sie ganz schüchtern „Bist du denn verheiratet ...?" Sie antwortete „Nein ...!" Lange sahen sie sich an, bis Marlies leise sagte „Es hat nach dir keinen anderen Mann mehr gegeben ... nicht einen ... Manuel ...!" ... Mit offenem Mund sah er sie an „Nach mir keinen anderen ... keinen anderen Mann ... aha ... wieso das ... aber ... aber ... keinen anderen ... keinen anderen ... dddann ... dddann ist ja ...!" Er stotterte nur noch und zeigte auf den Jungen. Marlies nahm ihn wieder in den Arm und sagte leise „Der Junge heißt wie sein Vater ... hab ich dir doch versprochen ...!" Langsam wurde ihm jetzt klar, was hier passiert war. Er fragte „Und wie heißt der Junge ...?" Marlies weinte jetzt sehr heftig. Sie flüsterte „Manuel heißt er ... verstehst du ... Manuel ... wie sein Papa ... du Liebster ... du bist sein Papa ... Liebling ... es ist dein Sohn ... wie ich es dir versprochen hab ... unser Sohn ... dein Erstgeborener ... und Stammhalter ...!" Das hätte ihn jetzt doch beinahe von den Füßen gehauen. Er zeigte auf den Kinderwagen und fragte stotternd „Der süße Junge ist mein Kind ... mein Sohn ...mein kleiner Sohn ... von mir ... unglaublich ...?" Sie nickte nur. Sie lag an seiner Brust und heulte jetzt hemmungslos. Mit tränenerstickter Stimme sagte sie ihm, was sie gemacht hatte „Ich hab dich hintergangen ... Manuel ... ich wollte ... dass du mir ein Baby machst ... ich wollte es doch so sehr von dir ... ein Kind ... von dir ... ich mochte dich doch so gerne ... dass ich mich aber in dich so schrecklich verliebe ... das war nicht geplant ... aber es ist mir vom ersten Tag an passiert ... ich hatte mich verliebt und liebe dich immer noch so sehr ... ich liebe dich doch so sehr ... bin schon ...