1. Marathonmann


    Datum: 06.04.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    Ledercouch Platz. Jan zappelte im Netz, im wahrsten Sinn des Wortes. Er konnte kaum ruhig neben ihr sitzen, er sog ihren Duft und den Duft ihres außergewöhnlichen Parfüms ein, sie roch so lecker und frisch, dass er am liebsten über ihre Haut geleckt hätte. Sie bestritt weitgehend die Unterhaltung des Abends. Mit launigen Worten und gewürzt mit einem kräftigen Schuss Humor schilderte sie Begebenheiten aus ihrem Privat- und Berufsleben, kommentierte die aktuelle politische Lage und rückte ganz nebenbei ein wenig näher an ihn heran. Er lauschte amüsiert. Sprechen konnte sie, das war keine Frage, musste sie wohl auch können in ihrem Job. Sein mitgebrachter Wein hatte inzwischen lange genug geruht und er wurde geöffnet. In Sachen Wein war sie ganz unprätentiös, Hauptsache er schmeckt, ließ sie verlauten, obwohl sie kaum etwas trank. Sie rückte noch ein wenig näher und fing nun an ihn ein bisschen auszufragen, aber was viel wichtiger war, sie berührte ihn jetzt hin und wieder. Inzwischen war es schon nach Mitternacht. Jans Körpertemperatur begann merklich zu steigen, als sie ihre Hand vertraulich auf seine Schulter legte, und ihm so nahe kam, dass er ihren warmen Atem auf seiner Wange spürte. Er selbst hatte das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen, denn sie wich nicht mehr zurück, sie blieb auf Tuchfühlung. Er wandte den Kopf ein wenig nach rechts und sah in ihre dunklen Augen, er schluckte schwer. Ihre Lippen glänzten, den Mund hatte sie verheißungsvoll geöffnet. Fast unmerklich ...
    veränderte sie ihre Position. Das letzte was er sah, bevor er die Augen schloss, war ein leichtes Zucken ihrer Augenbraue, danach huschte ein verschmitztes Lächeln über ihr Gesicht. Samtweich und warm berührten ihre Lippen seinen Mund, sie ließ sich Zeit bei ihrer Forschungsarbeit. Ihre Hand wanderte von seiner Schulter in seinen Nacken. Ihre langen schlanken Finger bewegten sich sanft an seinem Haaransatz entlang. Die andere Hand lag leicht und warm auf seiner Brust. Er legte seine Arme um sie und zog sie noch näher, sie ließ es sich gefallen. Einen Moment glaubte er fast, sie hätte begonnen leise zu schnurren. Ihre Zunge kitzelte über seine Lippen, bevor sie anfing seinen Mund zu erkunden. Sie fühlte sich gut an, sehr anschmiegsam und geschmeidig. Er spürte ihre warme Haut durch den dünnen Stoff ihres Hemdes. Worte wurden nicht gewechselt, außer der Musik im Hintergrund und der Geräusche, die sie mit ihren Mündern machten, war nichts zu hören. Ihre Lippen hatten sich inzwischen voneinander gelöst. Jan war weiter zu ihrem Hals gewandert, berührte mit seiner Zunge diese sensible weiche Stelle, an der man fühlen kann, wie das Blut rauscht. Sie streckte sich ein wenig, veränderte ihre Position und ließ sich dann mit einem wohligen Aufstöhnen wieder an seinen Körper sinken. Sie fachten die offensichtliche Glut noch eine Weile an, bis das Feuer heiß genug brannte und sie ihren Standort ins Schlafzimmer verlegten. Sina ließ sich nicht lange bitten, sondern schritt umgehend zur Tat. ...
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