1. Sommerfreuden


    Datum: 14.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    diese Carmen, den Namen fand er sehr passend, an seiner Kabine suchte. „Ich wollte Sie … äh Dich noch auf vorgestern ansprechen. Und …“ Das Mädchen unterbrach sich. Sie hörten Stimmen und Personen die Treppe heraufkommen. Sie warf einen Blick in Richtung Treppe, der eindeutig zeigte, dass sie sich gestört fühlte. Dann traf sie einen Entschluss und trat zu Jürgen in die Kabine. Für einen Moment kam sie ihn sehr nah. Dann verschloss sie die Kabine von innen und lehnte sich gegen die Tür. Keiner sprach etwas und sie hörten den Stimmen zu, die wohl zwei Kabinen direkt am Beginn des Flures belegten und sich über die Kabinenwände hinweg weiter unterhielten. Jürgen Berg hatte nun etwas Zeit, Carmen näher zu betrachten. Sie hatte die Haare wieder zusammengebunden. Er fragte sich, wie sie wohl mit offenem Haar aussah. Der Badeanzug war an den Hüften sehr hochgeschlossen und betonte so die Beinlänge. Leider hatte der Anzug keinen tiefen Ausschnitt, aber unter dem Stoff drückten sich deutlich die grossen Brüste ab. Das Mädchen blickte Jürgen an und sprach mit sehr leiser Stimme weiter. „Ich wollte mich noch einmal entschuldigen für die Verwechslung und den Überfall im Freibad.“ „Kein Problem“, flüsterte er, „ich hatte gar nicht gewusst, wie angenehm so ein Überfall sein kann.“ Sie lächelte. „Ich fand auf jeden Fall, dass Du ganz cool reagiert hast und wollte mich bedanken, dass Du die Ruhe behalten hast.“ Sie schaute ihn intensiv an. „Und Dich noch mal bitten, das ganze für Dich zu ...
    behalten.“ Ihre Schultern hoben und senkten sich. „Das Ganze ist mir so peinlich und könnte mir in der Schule die Hölle bereiten.“ Jürgen setzte einen beruhigenden Blick auf. Dieses leise Sprechen, eingepfercht in diese kleine Kabine, schuf eine intensive, ungewohnt vertrauliche Atmosphäre. „Keine Angst“, flüsterte er. „Ich hab Dir mein Wort gegeben und erzähle niemanden davon. Auch nicht in meinen Freunden.“ Wieder hatte er den Eindruck, dass ihre Augen ein intensives Nachdenken widerspiegelte. „Bei Dir habe ich das Gefühl, ich kann Dir trauen. Schön bei einem Mann.“ Etwas schien sie noch zu beschäftigen, aber sie zögerte, das Thema anzusprechen. „Ich wollte noch … Hmmm, was hast Du denn an dem Abend gedacht?“ Sie wurde kurz etwas röter. „Falls Du noch über … die Situation nachgedacht hast.“ „Natürlich habe ich noch darüber nachgedacht.“ Sie lächelte erleichtert. Jürgen entschied sich, ehrlich zu sein. „Ich habe mich etwas geärgert, dass, dass alles so schnell ging. Ich hab gar nicht richtig realisiert, was passierte.“ Carmen nickte leicht. „Verstehe ich. Und denkst Du … Dachtest Du dass ich eine … hmm verruchte …“ „Ich dachte, dass mich da ein wunderschönes Mädchen verwechselt hat. Und das leider.“ Sie schaute ihn dankbar an. Egal, was sie befürchtet hatte, er hatte es nicht ausgesprochen. „Und Dein Freund?“, fragte Jürgen leise. „Hat er was bemerkt?“ Sie schüttelte den Kopf. „Gott sei Dank nicht. Der wäre wohl ziemlich ausgeflippt.“ Jürgen schoss durch den Kopf, dass ihr ...
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