1. Sommerfreuden


    Datum: 14.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    Ein Urlaub zu Haus kann auch reizvoll sein Dieses Jahr standen für Jürgen Berg keine grossen Urlaubspläne an. Er hatte im Frühjahr seinen Arbeitgeber gewechselt und war noch in der Probezeit. Daher durfte er maximal einige Tage Urlaub nehmen. Aber das kam ihn in der aktuellen Lage auch nicht ungelegen. Er war seit einigen Monaten wieder Single, seine letzte Beziehung war nach drei Jahren auseinander gegangen. Nicht im Streit sondern in Übereinstimmung, das man sich im Alltag verloren hatte und jeder seinen eigenen Weg gehen wollte. Alleine reisen war nun aber gar nicht sein Ding, daher konnte er auf einen grossen Sommerurlaub leicht verzichten. Er hatte sich auch eine neue Wohnung suchen und einrichten müssen, so dass sein Bankkonto für jede Schonung dankbar war. Dann setzten die heissesten Sommerwochen ein, die Deutschland seit Jahrzehnten erlebte. Im Anzug im Büro sitzen war eine Qual und die Verlockung, das schöne Wetter zu nutzen sehr gross. Jürgen Berg nahm sich daher eine Woche frei und beschloss, sich einige entspannte Tage ohne jeglichen Stress zu gönnen, „Balkonienurlaub“ eben. Es war schon sehr angenehm, sich abends ein, zwei DVDs ansehen zu können, ohne im Kopf zu haben, am nächsten Morgen früh und fit zur Arbeit zu stürzen. Stattdessen fasste er angesichts des schönen Wetters den Plan, seit Jahren zum ersten Mal wieder ins örtliche Freischwimmbad zu fahren. Er frühstückte lang und gemütlich, suchte seine Badesachen, die noch in einer der letzten unausgepackten ...
    Umzugskisten verborgen waren, packte sich was zum Essen und Lesen ein und brach auf. Im Schwimmbad angekommen, musste er innerlich lächeln. Wie lang war er schon nicht mehr im Freibad gewesen? Unglaublich. Früher als Schüler hatte er den ganzen Sommer hier verbracht und jeden sonnigen Tag mit seinen Freunden sich im Wasser getummelt. Aber dass war schon gut 15 Jahre her. Er blickte sich um. Rund um die verschiedenen Beckenanlagen gab es ein grosszügiges Freigelände. In einer Ecke gab es eine Minigolfanlage, die kannte er noch nicht. Denn alten „Fussballplatz“, eine rechteckige Fläche versehen mit zwei einfachen Toren, gab es aber immer noch. Hier war so manches hitzige Spiel ausgefochten worden. Angrenzend, abgetrennt durch eine kleine Hecke, hatte man ein Beach-Volleyball-Feld eingerichtet. Er würde später gerne mal bei einem Spiel zuschauen. Noch war die Freifläche recht dünn besiedelt, das Schwimmbad füllte sich erst nach und nach. Aber Jürgen Berg fühlte sich in seinen Erinnerungen bestätigt, die grosse Mehrheit der bereits anwesenden Gäste waren Schüler und Jugendliche und damit einige Jahre jünger als er. Als er sein Handtuch ausbreitete und sich auszog, ertappte er sich bei dem Gedanken, ob er als Mittdreissiger von der Fitness und seinem Körper noch mithalten konnte oder befürchten musste, unangenehm aufzufallen. Eigentlich war er mit seiner Statur recht zufrieden, die Fettpölsterchen hielten sich in Grenzen, auch wenn er sich schmerzlichst bewusst war, dass er bei ...
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