1. Es ist viel zu beichten


    Datum: 07.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    aber dort waren wir doch bei vielen als illegitimes Paar angesehen. Das waren wir mit Peter natürlich auch, aber das wußte hier ja niemand! Nachdem wir fertig "gespiesen" hatten, leisteten wir uns wieder ein Taxi zu mir nach Hause. Dort wollte Peter aber nicht wie erwartet schleunigst ins Bett, sondern erst einmal deutsches Fernsehen genießen -- ohne ewige Reklame: Es war gerade die Zeit der Tagesthemen. Aber bei den Meldungen über die soundsovielte CDU-Krise schlief er sanft und selig auf meinem Busen ein. Er wurde geweckt von seinem Handy in der Jackentasche. Es war Erna, die anrief. Peter machte keine Anstalten, zum Telephonieren von mir zu fliehen, und so bekam ich das ganze Gespräch mit, zumindestens das, was Peter sagte. "Ja, ich kann hier bei Melanie wohnen -- wir waren im Alsterpavillon essen -- jetzt sehen wir die Tagesthemen, und was machst du? -- Ja, dann muß der Chevy wohl mal in die Werkstatt, frag Dick, welche er empfielt -- nein, Wolfgang hab ich noch nicht gesucht; ich bin hundemüde, und ich geh jetzt gleich zu Bett -- ja, wahrscheinlich -- ja, tu ich doch! Danke, daß du mir das erlaubst -- ja, ich frag morgen rum nach Wolfgang, wenn ich ihn nicht im Telephonbuch finde -- bei welcher Firma hat er noch gearbeitet -- ach ja richtig -- schlaf schön!" "Erna läßt dich grüßen, und wir sollen uns anständig benehmen!" "Und was heißt das?" "Keinen Sex in der ersten Nacht -- aber Spaß beiseite, ich muß jetzt wirklich schlafen -- ich frag auch keine E-Mail mehr ab -- ...
    einfach ins Bett! -- Wann mußt du denn morgen früh raus?" "Um sieben -- um acht muß ich in der Schule sein." Ich holte für Peter noch einen Stuhl zum Ablegen seiner Kleider ins Schlafzimmer und schob in den Schränken meine natürlich viel zu zahlreichen, meist nie getragenen und nicht anderweitig versorgten Kleider etwas zusammen und machte so für Peter eine mehr nur symbolische Lücke für seine Anzüge. Ja, ja, wenn man jahrelang allein lebt, vergißt man, daß einem nur die Hälfte des Kleiderschrankes zusteht! Peter nahm das mit Humor, er hatte nur bügelfrei sein sollende Anzüge und Hemden, und er zog sich, ohne mich als ans-tändige -- allerdings nicht mehr verheiratete -- Frau zu fragen, bis zur völligen Nacktheit aus. "Was ist denn das?", fragte ich Peter, "rasierst du Geck dich jetzt da unten?" "Ja, das machen in Amerika jetzt fast alle Männer --" "Das glaub ich nicht!" "Jedenfalls die, die FKK machen, die rasieren sich alle -- die Weiber übrigens auch -- ,clean` oder ,the nudest nude` nennen die das." "Du machst jetzt FKK? Dazu hättet ihr nicht nach Amerika zu gehen brauchen!" "Wie recht du hast! Aber das kam so: Als wir unser Haus gekauft hatten und eingezogen waren, kamen, wie das da üblich ist, fast alle Nachbarn, stellten sich vor und fragten uns auch neugierig, was wir so machen. Einer der Nachbarn sagte da, ganz nahe sei ein nudist camp, die meisten Nachbarn seien da Mitglieder und ob wir nicht auch Lust hätten. Und ich denk, ich trau meinen Ohren nicht, die eifersüchtige ...
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