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Es ist viel zu beichten
Datum: 07.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
nicht wie jetzt mir allein gehört! Warum eigentlich verdrängte ich immer meine Eskapaden im Ehebett? "Wo wohnst du eigentlich, Peter?", fragte ich ihn, als wir die erste Kußserie beendet hatten. "Ja -- das wollte ich dich fragen -- kann ich nicht hier wohnen?" "Und deine Frau und die lieben Kleinen -- wieviel Kinder hast du jetzt eigentlich?" "Zwei Töchter! -- Die denken, ich bin im Hotel. Wenn mich Erna anruft, dann auf dem Handy." "Und woher wußtest du, daß ich jetzt allein lebe?" "Erst heute von Trudi -- sagte ich ja schon. Aber ich hab mir so was gedacht nach dem, was du mir letztes Mal --" "Vor acht Jahren!" "Ja, ja, es ist eine Schande -- was du mir damals von deinem Verhältnis zu Dieter und zu Theo erzählt hast. Seit wann bist du eigentlich geschieden?" "Seit fünf Jahren." "Dann hätte ich ja schon längst kommen können!" "Frechdachs! Wieso nimmst du an, daß ich -- gerade ich -- seit der Scheidung allein gelebt habe?" "Ja, da hast du natürlich wieder recht -- aber ich hab das so im Gefühl -- hab ich recht?" "Du hast!" "Na also! Aber zurück zu meiner Frage: Kann ich hier wohnen -- oder nehme ich ein Zimmer in einem Hotel -- gibt es das Smolka noch oder das Remmel? -- natürlich ganz wie du willst!" "Natürlich kannst du hier wohnen -- ich will nur nicht, daß du Schwierigkeiten mit Erna kriegst." "Das laß mal meine Sorge sein. Das gibt, glaub ich, keine Probleme. Sie ist zwar immer noch sehr eifersüchtig, als ich ihr aber gesagt hab, daß ich nicht nur Schulkameraden und ... Kommilitonen, sondern auch meine Jugendfreundin wiedertreffen will, hat sie wider Erwarten nicht protestiert -- wir sind ja auch jetzt älter und weiser geworden --, sondern sie hat nur gesagt, sie würde auch ganz gern Wolfgang, ihren liebsten Jugendfreund, einmal wiedersehen. Eine meiner Aufgaben hier ist es, diesen Wolfgang aufzusuchen und ihn nach Amerika einzuladen." "Kennst du diesen Wolfgang?" "Nur aus Ernas Erzählungen -- er soll sehr nett gewesen sein. -- Also: zum Praktischen: Ich bestell jetzt ein Taxi, schicke es zum Flughafen, meine Koffer abholen und wieder zurück, dann lad ich dich zum Essen ein -- wir können gleich mit dem Taxi weiterfahren -- und dann --" "Dann schlafen wir uns erstmal aus nach dem aufregenden Tag." "Da bin ich auch für! Hoffentlich schlaf ich nicht schon beim Essen ein, ich bin hundemüde!" "Gut: Dann bestell das Taxi, und ich mach einen Kaffee. Mach es dir im Wohnzimmer gemütlich." "Okay. -- Hast du eigentlich einen Computer, wo ich meine E-Mails abfragen kann, das heißt, kann ich ins Internet kommen?" "Ja, seit Neuestem. Der Computer steht im Arbeitszimmer. Willst du dich daran setzen?" "Später oder morgen!" "Dann ruf dein Taxi, und solange der Kaffee durchläuft, zeig ich dir die Wohnung." Das Taxi kam recht schnell, Peter winkte ihm vom Balkon und ging dann hinunter, um dem Fahrer die nötigen Instruktionen und die Scheine für die Koffer zu geben, als Peter wieder heraufkam -- natürlich mit dem Fahrstuhl! -- war gerade der Kaffee fertig, und wir ...