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Es ist viel zu beichten
Datum: 07.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
anfangen. Auf dem Nachhauseweg kaufte ich zwei Nasi Goreng, um sie mit Peter zu essen. Beim Essen und den ganzen Nachmittag war Peter auffallend wortkarg, außer bei den Telephonaten, die er führte. Als sich die Zeit näherte, wo Trudi und Bernd ihn abholen sollten, umarmte mich Peter ganz fest und dankte mir dafür, daß ich ihm diesen Abend im Swingerclub erlaubte. Ich sagte ihm wieder auf den Kopf zu: "Peter, sag mal ehrlich, du hast doch einen Bammel vor heute abend!" "Ehrlich gesagt: ja -- ich war ja noch nicht oft in solchen Etablissements -- eigentlich gar nicht." "Ja, ja: die Angst des Tormanns beim Elfmeter beziehungsweise die Angst des Mannes vor dem Sexclub. Aber da mußt du jetzt durch!" "Was zieht man eigentlich da an?" "Das hättest du Bernd fragen sollen. Ruf ihn doch an!" Das tat Peter, aber Bernd wußte das auch nicht. So erzählte ich Peter, was ich von Siggi gelernt hatte: Danach war eigentlich nur normale weiße Baumwoll-Unterwäsche verpönt. "Also die Badehose!" "Aber deine Badehose ist doch uralt. Funktioniert bei der das Gummiband überhaupt noch?" "Das weiß ich selber nicht -- ich hab sie ja auch seit Jahren nicht angezogen -- seit wir mit Erna bei den Nudisten sind." "Dann lauf schnell in das Wäschegeschäft zwei Straßen weiter und kauf dir eine neue -- du hast noch genügend Zeit, es ist ja erst halb sechs!" Peter ließ sich noch einmal den Weg erklären und verschwand. Bald kam er wieder mit zwei Badehosen, einer zivilen und einer extremen ... Stoffsparbadehose. "Probier sie doch mal an!", forderte ich Peter auf. Peter zog sich aus und den Fummel an -- der Bauchumfang paßte perfekt -- "aber wohin soll ich den Schwanz tun? der kuckt ja schon so oben raus!" "Du willst ja mit der Hose nicht ins öffentliche Schwimmbad gehen, sondern anderswohin! Leg doch dein gutes Stück zur Seite, da kann es dann auch wachsen -- ja, so! -- sieht doch geil aus!" Peter zog das neckische Ding dann wieder aus und sich normal an, denn er wollte sich erst im Club entsprechend an- beziehungsweise ausziehen. Dann umarmte mich Peter wieder und dankte mir, und um das ewige Danksagen abzubrechen, sagte ich in meinem kessen Ton zu Peter: "Nun bedank dich doch nicht dauernd! Üb lieber die Griffe: von vorn an den Busen, von hinten an den Busen, von vorn an den Po, von hinten in den Slip --" "Du bist mir eine!", sagte Peter nur und übte nicht. Trudi und Bernd kamen sehr rechtzeitig, um Peter abzuholen, und beim Abschied pflaumte ich die drei an: "Benehmt euch anständig, ihr Ganoven! Und nehmt euch was zum Lesen mit, wenn ihr warten müßt, bis ihr mal drankommt! -- Wie lange haben die eigentlich auf?" "Bis um vier Uhr morgens!" "Na, dann hab ich ja erstmal Ruhe vor euch! FF!" "Wie bitte?" "FF -- fiel Fergnügen -- neue Rechtschreibung!" War ich doch ein ganz, ganz kleines bißchen neidisch, nicht mitgegangen zu sein, und ein ganz, ganz kleines bißchen eifersüchtig auf Peters Erlebnisse? Ich verdrängte diese Anwandlungen sofort und setzte mich wieder an meine ...