-
Es ist viel zu beichten
Datum: 07.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
wurde er gefragt. "Cecil hat ja eine Boutique -- das hab ich dir ja schon gesagt, Peter -- und sie kommt, wenn sie die Abendabrechnung fertig hat." "Cecil ist nämlich Engländerin", erklärte mir Peter den fremd klingenden Namen. "Ich hab sie in England beim Studium kennengelernt", erklärte Egon weiter, "sie spricht ein Deutsch mit wunderbarem englischem Akzent." Wir benutzten die Zeit, solange Cecil noch nicht gekommen war, um einige gewagte Erinnerungen an unsere Studentenreise nach Italien aufzufrischen. "Ihr seid immer noch zusammen?", fragte Egon. "Das ist stark übertrieben", antwortete ich, "wir sehen uns jetzt nach Italien und dem Jahr danach --" "-- ach ja, ihr wart dann ja noch so lange zusammen! --" "Genau! Und danach sehen wir uns jetzt erst zum dritten Mal." "Aber das sehr intensiv -- man sieht es!" "Darüber steht dir kein Urteil zu", sagte ich lachend, aber in schulmeisterlichem Ton, "und was ist aus Hilde geworden -- euretwegen mußte ich ja überhaupt erst den Peter ertragen." "Mit Hilde ist es bald auseinandergegangen. Ich hatte dann als Student noch einiges laufen, und dann hab ich Cecil kennengelernt und bald geheiratet -- das sind jetzt auch schon siebzehn Jahre -- wie die Zeit läuft -- na ja, Mary, unsere älteste Tochter, wird ja auch jetzt sechzehn." "Und hast du noch weitere Kinder?" "Noch zwei jüngere Söhne, dreizehn und elf. Und, ehe ihr weiterbohrt: glücklich verheiratet. Und du, Peter, hast ja schon gesagt: glücklich verheiratet, aber Fremdgeher, und ... du, Melanie -- Peter hat das schon gesagt, entschuldige die Indiskretion -- geschieden, armes Mädchen --" "Nix ,armes Mädchen`, ich fühl mich ganz wohl in meiner Haut, ",Geschlechtsverkehr mit oft wechselnden Partnern` würde die Sittenpolizei wohl sagen --" "So genau wollte ich das gar nicht wissen", sagte Egon lieb und streichelte meine Hand. "Und das stimmt ja auch gar nicht nach dem, was du mir gebeichtet hast", meinte Peter. "Jetzt jedenfalls macht ihr eine Woche Urlaub vom Ehe- und sonstigem Alltag", schloß Egon diesen Teil der Unterhaltung ab, denn es rauschte Cecil herein, eine ziemlich auffallend angezogene Vierzigerin, wie es sich wohl für eine Boutiquenbesitzerin geziemte. Als sie an unseren Tisch trat, uns, auch Peter und mich, wie jahrelange Bekannte begrüßte, und dann an der Unterhaltung teilnam, merkte man sehr bald, was für eine liebe, natürliche Person sie war. So natürlich, daß auch über heiklere Dinge gesprochen wurde, wie über Peters und meine sich über die Jahre hinziehende Intimbeziehung. Und nach dem zweiten Weinglas rutschte es Peter auch heraus, daß er morgen mit einem Bekannten einen Swingerclub unsicher machen wollte. Wes das Herz voll ist -- Cecil war überhaupt nicht schockiert, sondern fragte mich: "Willst du da nicht auch mitgehen und ein bißchen auf Peter aufpassen?" "Nein, Cecil, ich hatte schon mal das Vergnügen mit einem anderen Freund, die beiden sollen sich mal allein vergnügen, außerdem kommt noch die Freundin von dem Bekannten mit -- das ist ...