1. Es ist viel zu beichten


    Datum: 07.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    wiederzusehen. "Blöder Hund", schimpfte Peter, als er fertig war, "redet noch arrogant, er habe keine Lust, die ,dicke Schnepfe` wiederzusehen, sie habe ihn damals sitzen lassen. Ich hab ihm tausendmal gesagt, wie lieb Erna jetzt von ihm redet, aber nein, ,dicke Schnepfe`! Dabei ist Erna nie wirklich dick gewesen! Erna wird sehr enttäuscht sein -- am besten sage ich ihr das gleich -- nein, lieber etwas später, bei uns ist es ja erst sieben Uhr morgens." "Wo lebt denn Wolfgang jetzt?" "In München." "Und du hast so lange mit München telephoniert -- und dann später mit Galveston?" "Keine Angst, Melanie, ich bezahl dir natürlich die Telephonrechnung von diesem Monat -- ich muß auch noch des öfteren geschäftlich nach Amerika und nach Singapur telephonieren!" "Na, gut, Peter -- ich bin nämlich etwas klamm bei Kasse, ich hatte eine ziemlich große Reparatur am Auto -- fast tausend Mark." "Ist doch kein Problem!" "Ich will aber auch nicht von meinem Geliebten ausgehalten werden!" "Versteh ich doch, Melanie. Aber es ist nun mal so: ich verdien mich da drüben dumm und dämlich. Keiner glaubt mir, auch nicht meine Klassenkameraden -- ich hab heute morgen einige angerufen -- glaubst du mir wenigstens: Ich mach das in Galveston nicht wegen dem Geld, sondern weil mir die Arbeit Spaß macht und weil Erna so gern in den States lebt." "Ich glaub dir, Peter!", antwortete ich und applizierte eine ausgiebige Kußserie. "Und was machen wir jetzt? Ich hab hier zwei Pizzen mitgebracht. Wollen wir jetzt ...
    essen oder später oder was?" "Essen wir jetzt die Pizzas, ich hab den ganzen Vormittag telephoniert und nichts gegessen, erzählen wir uns dabei was, und abends gehen wir wieder essen." "Okay! Und wo?" "Du mußt besser wissen, wo jetzt gute Restaurants sind." "Mit Kollegen oder Trudi geh ich fast immer nur zum Italiener oder Griechen. Und wenn es schick sein soll, immer in den Alsterpavillon -- das hab ich von meiner Familie geerbt. Da ist man sicher, daß es tadellos ist. Sonst soll da ein gutes neues Restaurant in Harburg sein -- ich weiß eins in Wellingsbüttel -- aber da fahren wir eine Stunde oder mit der S-Bahn noch länger, und wenn wir mit dem Auto fahren, können wir kaum was trinken. Also wieder Alsterpavillon?" "Da hätte ich nichts gegen -- aber gehen wir doch mal zu deinem Griechen!" "Gut! Das ist am einfachsten. Den erreichen wir zu Fuß in fünf Minuten." So begab ich mich in die Küche, um die Pizzen warm zu machen, und Peter folgte mir. In meinem Jeansdress am Herd hantierend regte ich Peter nicht dazu an, sich indiskret streichelnd an mir zu vergreifen, stattdessen setzte er sich an den Küchentisch und fragte: "Nun sag mal, Melanie, wie ist es dir denn so ergangen in den letzten Jahren?" "Acht Jahren! Acht Jahre hast du mich schmachten lassen! Und ich mußte -- ich bin -- ich muß dir einiges beichten -- eigentlich hätte ich dir das vorher beichten müssen, bevor du mich genommen hast --" " -- ,genommen hast` -- was redest du so geschwollen -- das tust du doch nur, wenn ...
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