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Feucht 07
Datum: 26.01.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
Ich hatte es mir auf meinem Bürostuhl bequem gemacht, ein Bein untergeschlagen und fühlte mich einfach nur erleichtert, froh und glücklich. Für kein Geld der Welt hätte ich den Augenblick hergegeben, indem wir uns zuprosteten und ich ihre stille, unausgesprochene Akzeptanz, die mein bisheriges Leben betraf, empfand. Stille Übereinkunft, grenzenloses einander Verstehen umhüllte uns wie Watte. Unangreifbar hatte sich ein Paar gebildet, jeglichen Angriffen trotzend, vereint in Liebe und gegenseitigem Verständnis. In diesem Augenblick waren wir unangreifbar, nur uns selbst gegenüber verantwortlich und niemandem Rechenschaft schuldig. Nur zu deutlich tauschten sich verstehende Gefühle zwischen uns aus, und das, ohne ein Wort zu verlieren. Blindes Vertrauen ergriff mich, baute eine Schutzmauer um uns beide herum auf, der Zukunft entgegen, der gemeinsamen Zukunft. Irgendwann löste sich der scheinbar sphärische Nebel, um uns und die Wirklichkeit zurückzuholen, zerrte uns zurück in die reale Wirklichkeit. Die letzten Minuten waren wie in einem unerklärlichen Rausch vergangen, der jetzt seinen Tribut forderte. Ich schüttelte mich innerlich vor positiven Empfindungen, als ich erkannte, wie sehr mich diese Frau gefangen nahm. Ein unerklärbar starkes Band verband uns, schmiedete uns zusammen. Die Aura, die uns imaginär umgab, verschmolz uns zu einer Einheit. Ein Ruck ging durch uns hindurch, die Realität hatte uns wieder. Ich stand auf und ging an ihr vorbei, nicht ohne sie zu berühren, ... meine Hand über ihren Hals und die Schulter streichen zu lassen, was sie mit heftigem Ausatmen und meiner Bewegung folgend sehr sinnlich beantwortete. Schnell war das Heißwasser im Bad aufgedreht und sofort machten sich Dampfschwaden in dem kleinen Raum breit, Fernwärme sei Dank. Vage nahm ich wahr, dass sie begann, sich in Büro zu entkleiden. Die Wanne füllte sich mit atemberaubender Geschwindigkeit. Innerhalb weniger Minuten konnte ich soviel Kaltwasser hinzulassen, bis eine angenehme Badetemperatur erreicht war. Meiner Kleidung entledigte ich mich schnell. Als ich nackt und schon ziemlich erregt in den Flur trat, kam sie mir entgegen und umarmte mich. Unsere Körper rieben sich aneinander, voller Vorfreude auf die kommende, gemeinsame Nacht. Ich spürte ihren weichen Bauch an mir und empfand nur Glück. Glück, diese Frau für mich gefunden zu haben. Wir sahen uns tief in die Augen, blindes Verstehen und absolute Vertrautheit herrschte zwischen uns. Unsere Körper verschmolzen miteinander, ohne ineinander zu sein. Wir tauschten unsere Gefühle wortlos miteinander aus. Aneinander gedrängt und mit kleinen, bedachtsamen Schritten, aus Angst, unsere Körperlichkeit verlieren zu können, schoben wir uns, Schrittchen für Schrittchen, ins Badezimmer hinein. Ich hatte nur das Licht des Spiegelschrankes eingeschaltet, verzichtete bewusst auf die beißende Helligkeit der Deckenbeleuchtung. So war eine angenehme, warme Atmosphäre im Raum entstanden, die unsere Gefühle nicht beeinträchtigte. Die ...