1. Dunkle Hochzeit Ch. 02


    Datum: 14.12.2016, Kategorien: BDSM,

    viel zu perfekt für sie war. Nah an der Grenze zur Unerträglichkeit. So schön es hier war, sie war froh, als sie endlich wieder draussen waren und die freie, unkonventionelle Luft durch ihr schwarzes Haar wedelte. Sie hatten sich eingehakt, waren langsam über die Brücke gegangen, hatten kurz innegehalten, und einfach nur den Atem dieser riesengrossen Stadt eingeatmet. Sie hatten sich angeblickt, angelacht, und er hatte ihre Hand ein bisschen fester gedrückt. Dana hatte sich klein gefühlt, klein wie eine Maus, die auf den Schultern eines Riesen die Welt erkundet. Und sie hatte gelacht. Sie hatte so vergessen fröhlich gelacht, wie sie es nur tun konnte, wenn sie jemanden in ihrer Hand hatte. Dieses Lachen war ihre stärkste Waffe, wenn sie so lachte, dann traf sie ins Herz, das konnte sie spüren. Robert schien das zu verunsichern, er schien sich etwas ausgelacht vorzukommen, weshalb sein sanfter Mönchsblick langsam wieder ins Grimmige überging. „So, und jetzt sag es noch mal" „Was?" „Du findest also, dass ich herrschsüchtig bin, ja?" Einen Moment lang wurde sie ein bisschen unsicher. „Hör mal, Robert, das ist nichts wofür du dich...." weiter kam sie nicht, weil er sie gepackt hatte und mit ganzer Kraft an sich presste, während seine Zunge genüsslich ihren Mund eroberte. In ihr mundoffenes Staunen hatte sich eine Spur Anhimmelung eingeschlichen, als sich ihre feuchten Lippen wieder trennten. „Sorry." Die Ohrfeige traf ihn sofort, noch bevor Dana überhaupt zu begreifen schien, ...
    was sie da tat. „Ja, tut mir wirklich...." „Das ist dafür, dass du 'Sorry' gesagt hast!" „Ja, ich steh halt zu meinen Fehlern." „Du hältst es also für einen Fehler, mich zu küssen?" Roberts Hilflosigkeit war einen Moment lang für sie ein wirklich köstlicher Anblick. „Sorry, Dana, wir hatten eine Abmachung, ich hab versprochen, ein Gentleman zu sein, und..." „Ach so, und ein Gentleman darf also eine Frau nicht küssen, oder was." Dana sah ihn richtig verärgert an. Natürlich durfte ein Gentleman nicht küssen, aber irgendwie hätte das jetzt die ganze Stimmung kaputt gemacht. Er merkte das instinktiv sofort, und sein Gesicht entspannte sich etwas. „Keine Ahnung. Darf er?" „Natürlich darf er das. Aber nicht wie ein Holzfällergrobian, sondern gefälligst sensibel, so dass die Frau in seinen Armen schwebt und sich hemmungslos dem himmlischen Gefühl der Zärtlichkeit hingeben kann. Du Mistkerl, du hattest mich fast soweit, und dann diese blöde Entschuldigung!" „Ja, tut mir..." Dana wollte schon wieder zuhauen, aber er fing die Hand diesmal ab und bog ihren Arm auf den Rücken, und irgendwie musste sie lachen. Endlich setzte er sich wieder durch. „Das kostet dich mindestens fünf Minuten." sagte sie schliesslich. „Fünf Minuten?" „Ja, und wehe, du hörst vorher auf!" Ihre Zungen, ihre Lippen, die Wärme ihrer Körper trafen sich wieder. Danas Hände waren immer noch auf ihren Rücken, obendrein drückte er sie an das Geländer der Brücke, eine seiner Hände packte sie genüsslich am Hinterkopf, und ...
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