1. Schwaeche 01-03


    Datum: 06.05.2018, Kategorien: BDSM,

    eine weiße Bluse sowie ein rotes Samtjäckchen. Nur die Schuhe - schmucke, bordeaux-farbene Lackschuhe mit breiten Absätzen - drückten arg. Als Unterwäsche hatte ich mich für ein schwarzes Bustier und einen Tanga von gleicher Farbe entschieden. Um mein Erscheinungsbild als Frau zu komplettieren hatte ich mich ferner nochmals sorgfältig rasiert; dezentes Rouge und blauen Lidschatten aufgetragen. Kurz vor Zwölf. Ich ging auf den Eingang der Pension zu. Schnipste die bis zum Filter abgebrannte Zigarette davon, die ich mir, gleich nachdem ich mit hochrotem Kopf aus dem Taxi gestiegen war - froh, den verächtlichen Blicken des Taxifahrers nicht mehr ausgesetzt zu sein - angesteckt hatte. Nach kurzem Suchen fand ich den Klingelknopf und betätigte ihn. Kaum hatte ich den Finger von der Taste genommen, öffnete sich die Tür dissonant knarzend zu einem altertümlichen, verfallenen Empfangsraum, der von flackerndem, sprödem Neonlicht erhellt wurde. Mit einem mulmigen Gefühl trat ich ein - und schrak jäh zurück. Vor mir stand nicht, wie ich eigentlich erwartet hatte, mein Lehrherr von vergangener Nacht, sondern eine mir fremde Frau mit einer blonden Kurzhaarfrisur. Sie war etwa 25 Jahre alt, geschätzte 1,75 m groß; sportlich-schlank. Bekleidet war sie mit einer knappsitzenden, tiefausgeschnittenen einteiligen Ledermontur, die ihre weiblichen Wölbungen bestmöglich zur Geltung brachte. Ich war perplex. Sie hingegen zog mich sanft aber bestimmt am Arm von der Tür weg, verschloss diese. Dann ...
    besah sie mich freundlich lächelnd. "Du kleine Schlampe siehst ja richtig süß aus", rief sie, "so wirst Du ihm sicher gefallen... willst Du etwas Trinken?" Unfähig zu einer vernünftigen Auskunft nickte ich unwillkürlich und starrte sie weiterhin verwirrt an. Sie fasste mich bei der Hand, zog mich an der staubigen Rezeption vorbei zu einer gewundenen, sichtbar schadhaften Treppe. "Ich bin übrigens Sara", stellte sie sich mir munter vor. Wir stiegen die morschen Stufen zur ersten Etage hoch; folgten abgewetzten, schmutzigen Teppichbrücken in eines der ehemaligen Gästequartiere, das Gegensatz zum Rest des Gebäudes weitgehend intakt und sauber war. Schlicht und unvollständig möbliert zwar, aber gemütlich. Sara bugsierte mich auf die Bettkante, verschwand in einem Nebenraum, um sofort mit einer Pulle Sekt und zwei Trinkkelchen wiederzukehren. Gekonnt öffnete sie die grüne Flasche, schenkte uns beiden ein. "Wie heißt Du denn, Kleines?" fragte Sara. Mit belegter Stimmte nannte ich meinen Männernamen. Sara hob die Augenbrauen, reichte mir einen der Kelche und meinte: "So siehst Du mir aber nicht aus... ab sofort bist Du für mich... Monique. Prost, Monique!" Wir tranken uns zu. Ohne es zu merken leerte ich mein Glas in einem Zug. Trocken moussierte mir der Schampus angenehm im Munde. "D... d... darf ich eine Rauchen?" erkundigte ich mich scheu. "Aber klar doch, Monique. Kein Problem; wenn Du mir eine abgibst, schmauch' ich auch eine mit. Kannst auch noch etwas zu Trinken haben. Dann ...
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