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Kontakte mit der freien Wirtschaft
Datum: 29.03.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,
"Wieso halb?" "Sie sind ja ganz schön neugierig, Herr Keiser -- ich hab einen Freund, der mich manchmal besucht -- und Sie?" "Meine Tugend bewacht meine eifersüchtige Rosi -- wir sind seit fast zwanzig Jahren verheiratet -- sie ruft vielleicht noch an." "Dann sollte ich vielleicht bald gehen?" "Nein, nein, Frau Knaack, erstens glaub ich nicht, daß sie heute noch anruft -- morgen komm ich ja nach Hause -- und außerdem machen wir doch nichts Verbotenes!" "Haben Sie Kinder?" "Das hat sich irgendwie nicht ergeben." Nachdem wir fertig gespeist und wir auch den restlichen Wein ausgetrunken hatten, wollten wir als krönenden Abschluß noch die Piccolo-Sektflasche der Minibar köpfen. Entgegen unserer festen Überzeugung war in Herrn Keisers Minibar keine solche Flasche -- "Sie haben Sie wohl in einer der vorigen Nächte ausgetrunken, ohne es bemerkt zu haben!" "Das wird des sein, Frau Knaack, ganz bestimmt war es so!", sagte Herr Keiser lachend. "Gehen wir doch durch die Verbindungstür kurz zu mir; bei mir ist ganz bestimmt eine Piccolo im Kühlschrank, die hab ich selbst gesehen!" "Wann denn?" "Als ich das Zimmer bezogen hab." "Dann haben Sie sie vielleicht auch ausgesoffen, ohne es gemerkt zu haben!", lachte Herr Keiser. "Ausdrücke haben Sie einer Dame gegenüber -- ich wollte das auch von Ihnen sagen, hab dann aber ein anderes Wort gewählt." Wir gingen lachend zu mir rüber -- und richtig: Die Piccolo stand in der Minibar, hinten versteckt sogar noch eine zweite. "Sie haben meine ... irgendwann geklaut -- das wird's sein!" Wir fanden auch Sektgläser und tranken erst die eine, dann die andere Piccolo leer und unterhielten uns weiter angeregt über unsere Berufe und unser Leben im Allgemeinen. Wir fanden, daß wir beide jetzt fern der Heimat wohnten, das heißt mindestens fünf Kilometer vom Stadtteil, in dem wir unsere Kindheit verbracht hatten. Herr Keiser war Geschäftsführer einer Apotheke in Hamburg, die ich der Lage nach kannte, aber in der ich noch nie gewesen war -- "bei der Apotheke gibt es ja praktisch keine Parkplätze!" "Fußgehen oder Radfahren ist viel gesünder!" Endlich kam doch der Zeitpunkt, an dem sich Herr Keiser höflich verabschiedete und sagte: "Gute Nacht, Frau Knaack, ich geh dann zu mir rüber. Brauchen Sie noch was, ein Aspirin oder --?" "Geh nicht weg, Willy -- laß mich diese Nacht nicht allein!" "Aber ich --" "Es war so ein schöner Abend mit dir -- du warst so lieb mich einzuladen -- wärmst du mich nicht auch weiter noch ein bißchen?" "Beim Schlafen?" "Oder willst du die ganze Nacht aufbleiben?" "Aber ich bin doch --" "-- verheiratet, das hast du mir erzählt. Wär das eine große Katastrophe für deine Ehe, wenn du eine Nacht -- ich meine ja nur --"; dabei hängte ich mich zart an seinen Arm. "Nein -- das --" "-- Das hast du wahrscheinlich das eine odere andere mal schon gemacht --" "Ja, aber -- wir kennen uns doch erst seit ein paar Stunden -- ich weiß auch noch gar nicht, wie du heißt." "Melanie, Melanie Knaack." "Ach ja, das sagtest du einmal -- ...