1. Kontakte mit der freien Wirtschaft


    Datum: 29.03.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    war ich in einer Oben-Ohne-Bar, die man mir empfohlen hatte, ein Bier trinken, aber es war ein mieser Schuppen, und hinten --" "-- hinten war auch unten ohne --" "Woher wissen sie -- kennen Sie das Lokal?" "Sicher nicht -- aber so ist es doch in vielen Oben-Ohne-Bars -- manchmal aber nicht hinten, sondern oben." "Ich hab dann gerade noch die Kurve gekriegt, bevor mich die fette Tanja vollends nach hinten schleppt, immerhin schleifte sie mich so weit, daß ich ein Zimmer inspizieren konnte -- das war wohl das teuerste Bier, das ich je getrunken hab, für den Preis hätt ich hier ein oder zwei Flaschen Schampus gekriegt." "Und die Nacht war damit im A... -- entschuldigen Sie -- vielleicht etwas viel Wein auf den nüchternen Magen -- und zum Essen haben Sie noch mehr bestellt -- na, was das wohl wird." "Ja, für die Nacht war ich bedient -- und wissen Sie, was ich dann gemacht hab?" "Nein -- keine Ahnung -- Ihre Kollegen gewarnt?" "Im Gegenteil: weiterempfohlen: knackige Bedienung (so war Natascha, aber maulfaul), sehr offenherzig und für alles aufgeschlossen (die fette Tanja), gediegenes Ambiente (Bett, Nachttisch, Kleiderhaken) -- na, und so weiter!" "Sie sind ja ein kleines Teufelchen!" "Es war mir danach, nach dem Reinfall." Nach dem langen Warten auf den Wein kam der Kellner mit dem Essen unerwartet schnell; er klopfte bei mir und fragte: "Darf ich drüben decken?" "Ja, ja, wie ich gesagt hab!" "Was haben Sie denn noch gesagt?", fragte ich, denn Herrn Keisers Stimme klang ...
    irgendwie geheimnisvoll. "Nichts, gar nichts; Sie waren doch die ganze Zeit dabei, wie ich bestellt hab!" Wir nahmen unsere noch nicht ausgetrunkenen Weingläser und begaben uns über den Flur ins Nachbarzimmer. Als der Kellner fertig gedeckt hatte, fragte er vorsichtig: "Soll ich vielleicht die Verbindungstür zwischen Ihren Zimmern aufschließen, daß Sie leichter hin und her können?" "Nein, danke, das ist nicht nötig", sagte Herr Keiser und ich praktisch gleichzeitig: "Ja, danke, geht das denn?" Der Kellner schaute uns unentschlossen an und wußte nicht, welcher Aufforderung er nachkommen sollte, da sagte Herr Keiser: "Ja, wenn Sie meinen, Frau Knaack, es ist ja wirklich einfacher -- ich hab zum Beispiel gerade meine Brille bei Ihnen liegengelassen -- wir werden uns schon anständig benehmen." "Davon bin ich überzeugt!", sagte ich darauf. Der Tisch war festlich gedeckt, das Essen war gut und reichlich, der Wein auch. "Wo wohnen Sie eigentlich in Hamburg, Frau Knaack?" "Im Nordosten, Richtung Volksdorf." "Kenn ich -- ich wohn in Lokstedt -- als Kind dachte ich immer, da gäbe es besonders viel Lokomotiven." "Ich auch -- mein Bruder hat mich mal auf den Güterbahnhof mitgenommen -- als er das naiv meinen Eltern erzählte, sind sie fürchterlich wütend geworden. Dabei war das gar nicht gefährlich, von unserem Versteck beim Rangieren zuzusehen." "Haben Sie sonst noch Familie?" "Zwei Brüder, und meine Mutter lebt noch." "Nicht verheiratet?" "Geschieden." "Und Sie leben jetzt allein?" "Halb." ...
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