-
Kontakte mit der freien Wirtschaft
Datum: 29.03.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,
-- beim Einkaufen im Supermarkt war aber wieder einmal soooo eine lange Schlange -- oder der ewige Stau -- oder was?" "Mir wird schon was einfallen." "Aber eifersüchtige Frauen sind erfinderisch: von geschickt gelegten Fallen bis zu Privatdetektiven -- ich will keine Anrufe oder gar Besuche von keifenden Rosis bekommen!" "Ja, aber du hattest doch schon verheiratete Freunde." "Hatte ich, das war aber immer mit vielen Problemen. -- Und dann die Geschenke!" "Geschenke?" "Ja, du wirst deiner Geliebten doch was schenken -- einen Ring, ein Collier mit Klunkern, für mich wäre dann auch ein Opernabonnement für die Premieren was Richtiges --" "Aber du hast doch eine schöne Halskette." "Ja, aber die ist doch noch von Holger -- oder willst du, daß ich dich immer mit der Halskette von einem Verflossenen empfange statt deines Colliers? -- Und eine schönere Wohnung mit größerer Badewanne wirst du mir dann ja auch spendieren --" "Sag mal, du machst doch Witze?" "Wieso Witze? Von den Wochenendreisen nach Paris und London hab ich doch noch gar nicht geredet -- und mal eine China-Kreuzfahrt wäre auch was Schönes --" "Meinst du das wirklich im Ernst?" Ich machte eine Kunstpause, aber dann mußte ich loslachen über Willys immer betrübteres Gesicht, wie er wohl seine Finanzen nachrechnete, und erlöste ihn, zumal mir Willy mit seinem lustigen und freundlichen Wesen schon nach dem einen Tag sympathischer war als Stefan mit seinem Dreifachleben, dessen Probleme er immer mit mir im Bett diskutierte, ... statt sich auf den Sport zu konzentrieren: "Ja, Willy, ich mache Witze, und wenn du das mit Rosi irgendwie regelst -- ich hab nicht das Recht auf Eifersucht -- dann kannst du mich besuchen -- aber nur nach Anmeldung -- du weißt, wegen Stefan -- der muß natürlich auch anrufen, bevor er kommt. -- So, hier ist Raststätte Seesen, hier machen wir mal eine Pause. Fährst du nachher weiter?" "Pause ist gut, aber ich bin wirklich zu müde. Kannst du noch fahren, oder sollen wir hier übernachten?" "Nein, ich schaff das schon bis Hamburg, wir sind ja flott gefahren, so spät ist das noch gar nicht!" "Hast du mir einen Schrecken eingejagt", sagte Willy, nachdem wir uns an einen Tisch gesetzt hatten, "ich verdien zwar ganz gut, aber für solche Sachen -- was wolltest du alles haben: Brillantencollier --" "Rubine hätten es auch gemacht!" "-- Wohnung, China-Kreuzfahrt --" "-- oder auf der Elbe nach Schnackenburg -- das Opern-Abonnement hast du übrigens vergessen!" "-- das alles wäre dann soch etwas viel gewesen!" "Siehst du: Ich hab's ja gesagt: Eine Geliebte zu unterhalten will gelernt sein!" "Und finanziert." "Und finanziert, ganz richtig! Aber nun einmal wirklich: Glaubst du nicht, das Rosi was merkt, wenn dein Nachhauseweg plötzlich so lange dauert?" "Ich weiß auch nicht -- gehen würde es sicher ohne Probleme an den Tagen, an denen ich nach auswärts fahren muß." "Und wie oft ist das?" "Etwa alle vierzehn Tage fahre ich nach Hannover zu einer Pharmafirma -- und auch manchmal nach Bremen --" ...