1. Im alten Steinbruch Teil 03


    Datum: 13.02.2018, Kategorien: BDSM, Autor: byGrussilda, Quelle: Literotica

    stand doch auf Mädchen! Aber er konnte die Augen nicht von Harald wenden. Er lächelte seinem Freund zu: „War doch eine prima Sache, den alten Steinbruch zu entdecken, was?" Harald lächelte zurück. Er streckte ein Bein aus und begann mit der großen Zehe an Steffens Wade entlang zu streichen. Steffen erschauerte, so schön fühlte sich das an. Er hielt andächtig still, als Haralds Fuß ihn streichelte. „Das kannst du laut sagen." Haralds Lächeln verbreiterte sich. „Ich kann gar nicht genug vom Gefesseltwerden kriegen. Nachher gehe ich für eine ganze Stunde ans Kreuz." Steffens Augenbrauen schossen in die Höhe: „Eine ganze Stunde? Das wird aber verdammt hart werden. Was, wenn du es nicht aushältst und mich anbettelst, dich herunter zu lassen?" Harald streichelte ihn weiter mit dem Fuß. Er schaute Steffen an. Seine Augen wirkten seltsam trübe. Er sah irgendwie demütig aus. „Dann darfst du nicht auf mich hören, Steffen!" flüsterte er. „Das gehört zu unserem Spiel. Das ist ja das Geniale! Wer eine bestimmte Zeit am Kreuz verlangt, der muss es aushalten, ob er will oder nicht. Auch wenn er jammert oder sogar anfängt zu weinen." Er blickte Steffen beinahe flehend an: „Du musst mir versprechen, mich nicht zu befreien! Auch wenn ich dich anbettele." „Geht okay", sagte Steffen mit rauer Stimme. Er hatte heftiges Herzklopfen. Er sah Harald weinend am Kreuz hängen und ihn um Erbarmen anbetteln. Er musste tief durchatmen. Hatte er sich solche Dinge nicht schon immer ausgedacht? Er träumte ...
    doch davon, selber lange in den Fesseln leiden zu müssen, auch gegen seinen Willen. Seit der Pubertät wurden diese Wünsche immer stärker, immer drängender. Er würde Harald eine Stunde am Kreuz hängen lassen, auch wenn der Junge unendlich leiden würde. Steffen würde nicht auf Haralds Flehen eingehen. Er schluckte hart. Und danach werde ich genau das Gleiche durchmachen. Er freute sich schon im Voraus darauf. Nachdem sie trocken waren, zogen sie sich komplett an, um zum Schuttplatz zu gehen. Auch die Schuhe mussten an die Füße. Es war keine gute Idee, auf dem Schuttplatz barfuß zu laufen. Sie hatten die Mittagszeit gewählt, weil dann die Gefahr am geringsten war, dass welche von den Assozzen aus der Arbeitersiedlung sich auf dem Platz herumtrieben. Trotzdem passten sie höllisch auf. Das Letzte was sie gebrauchen konnten, war eine Abordnung der miesen Schläger, die ihnen heimlich zu ihrem neuen Spielplatz folgte und dort alles verwüstete. Sie fanden das komische Kochgestell, das Harald beiseite geschafft hatte. Gleich nebenan stand ein alter hölzerner Leiterwagen. „Der ist noch voll in Ordnung", rief Harald aus. Er schüttelte den Kopf: „Was die Leute alles wegschmeißen! Unglaublich! Den nehmen wir mit." Er grinste Steffen listig zu: „Damit du das Brennholz nicht von Hand zum Häuschen schleppen musst." Sie stromerten auf dem Schuttplatz herum und sammelten weitere Dinge auf, die ihnen nützlich erschienen: eine Handvoll Wäscheklammern, eine Eisenstange die sie als Schürhaken benutzen ...
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