1. Hexenring 2


    Datum: 27.10.2017, Kategorien: Hardcore,

    gesagt wusste ich auch nicht, was ich sagen sollte. „Das ist gut!“, sagte Klara plötzlich, „ denn ich brauche dich. Alleine werde ich damit nicht fertig. Auch wenn du nicht weißt, worum es geht, so bist du besser als alle anderen, denn dadurch, dass du es gesehen hast, muss ich nicht so viel erklären. Auf der andren Seite hast du auch gar keine andere Wahl mehr, denn dein Geist wird es nicht zulassen, es einfach zu vergessen.“ Daraufhin lächelte sie geheimnisvoll denn sie hatte irgendwie recht. Egal was kommen würde, ich war kein Mensch, der es auf sich beruhen lassen würde. Ich hätte es nicht dabei bewenden lassen können und wäre meiner Wege gegangen. Ich musste es rausfinden, was dort los gewesen war oder was noch kommen würde. „Wie du sicher weißt, ist das was du gesehen hast ein Hexenring. Aber nicht einer von denen die es überall gibt. In ihm ist wirkliche Kraft gespeichert, die jeder abrufen kann, der dazu in der Lage ist. Leider ist er angefüllt mit der dunklen Kraft. Ich befürchte, dass er sich negativ auf alle auswirken könnte, die ihm zu nahe kommen und nicht damit umgehen können. Wie er entstanden ist, kann ich nicht sagen, aber wie wir letztes Mal im Wald waren, habe ich es sofort gespürt, das er da ist. Ich habe versucht ihn zu zerstören, aber dafür bin ich leider nicht kräftig genug. Ich brauche noch jemanden dazu. Und da bist du die erste Wahl. Also frage ich dich hier und jetzt, ob du mir behilflich dabei bist. Es wird zwar einen anderen Menschen aus dir ...
    machen, aber nicht gefährlich sein, solange du dich an meine Anweisungen hältst!“ Was sollte ich dazu schon sagen? Ich nickte noch einmal und versuchte dabei meine Gedanken zu ordnen. Klara sah mir noch einmal tief in die Augen. Dann sagte sie zu mir:“ Gut, ich denke morgen ist ein guter Tag. Die Sonne soll scheinen und die werden wir brauchen.“ Dann erklärte sie mir noch ein paar Sachen, die ich mir unbedingt merken sollte. Dabei wurde ihre Stimme sehr eindringlich und ich behielt wirklich Wort für Wort, wobei das wichtigste zu sein schien, schwarze Unterwäsche zu tragen. Es hörte sich für mich zwar witzig an, doch Klaras Stimme ließ nicht zu, sich darüber zu amüsieren. Es war ihr sehr ernst damit und ich willigte zu allem ein. Also morgen würden wir wieder zu dem Ort fahren, dessen Bilder sich in mein Gehirn gebrannt hatten. Am nächsten Tag, gegen zehn Uhr stand Klara vor meiner Tür und holte mich ab. Ich war schon sehr gespannt auf das, was folgen sollte, denn in der Nacht zu heute waren mir viele wilde Gedanken durch den Kopf gegangen. Phantasien jagten sich gegenseitig, obwohl sie sicher nichts mit dem zu tun hatten, was wirklich folgen würde. Wir fuhren wieder zum Feldweg und nahmen den bekannten Pfad. Da wir genau wussten, wohin wir wollten, war die Strecke bis zur Lichtung schnell überwunden. Schon standen wir einen halben Meter vor dem Hexenring. Die Sonne war fast an ihrem höchsten Punkt angekommen und so war es recht warm. Kein Wind war zu hören und wieder umfing mich ...
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