1. Klassentreffen Teil 7.2


    Datum: 16.10.2017, Kategorien: Transen,

    für mein Haus nicht mehr bezahlen. Sie wird mich verlassen“ jammerte er mir vor. „So schlimm wird es nicht werden. Er kann dir nicht den Kopf abreißen“. „Das nicht aber er wird mich Entlassen, das ist schon schlimm genug für mich“. „Ich lege ein gutes Wort für dich ein“. „Das hilft nichts, Der Kunde verlangt für die Verzögerung der Auslieferung zehntausend Euro. Die muss der Chef bezahlen und er hat angedroht, dass er denjenigen entlassen wird, der ihm die Suppe eingebrockt hat. Außerdem sind die Folgeaufträge futsch. Du kannst dir ausrechnen das wir zu viel Personal sind. Auf diese Weise reduziert er die Mannschaft“. Ich musste Johann beipflichte. Wenn die Folgeaufträge, die der Firma eine Millionen Euro gebracht hätten, dann sieht es düster aus. Ich stand auf um mir einen Kaffee zu holen und um in Ruhe Überlegen zu können. Wenn der Chef Johann entlässt, was ihm eigentlich Recht geschehen würde, dann hätte ich ein schlechtes Gewissen wenn ich in drei Wochen Kündigen würde. Ich beschloss also die Schuld auf mich zu nehmen und die Abfindung, die mir bei einer Fristlosen Kündigung zustehen würde mit zu nehmen. Entschlossen betrat ich mit Johann um acht Uhr das Büro von unserem Chef. Wir wurden sofort und ohne Umschweife mit der Frage konfrontiert, wie es zu diesem Fehler kommen konnte. Ich sagte ihm, dass es meine Schuld sei und ich Johann die falschen Daten gegeben hätte. „Wenn das so ist, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als sie zu Entlassen. Schade, ich hatte ...
    eigentlich Herrn Eigner in Verdacht, um sie tut es mir leid. Wie konnte das nur passieren?“. „Ich weiß es auch nicht und ich kann es mir nicht erklären“. „Sie bekommen noch eine Abfindung. Ich möchte, dass sie ihren Arbeitsplatz bis Morgen räumen“. Wortlos gingen wir beide zu unseren Plätzen zurück. „Warum hast du mich in Schutz genommen, du hattest ihm die Wahrheit sagen können, dann hättest du noch einen Job?“. „Erstens. Ist das meine Rache, denn jetzt kannst du dich nicht mehr hinter mir verstecken und meine Arbeit klauen, und zweitens im Vertrauen gesagt ich hatte sowieso vor zu Kündigen. Jetzt lass mich bitte in Ruhe, ich will meinen Arbeitsplatz aufräumen. Johann verschwand in den Kopierraum. Sandra, die schon gespannt auf mich gewartet hatte kam auf mich zu und fragte: „und wie ist es gelaufen?“. „Ab Morgen bin ich Arbeitslos“. „Aber Johann…“: Ich unterbrach sie und erklärte ihr warum ich die Schuld auf mich genommen hatte. „Du bist ganz schön Ausgekocht. Rächst die auf diese Weise an Johann und streichst noch eine Abfindung ein. Respekt, dass hätte ich dir nicht zugetraut“. Sandra half mir noch beim Ausräumen meines Schreibtisches so das ich schneller fertig wurde. „Sie können es ja nicht erwarten uns zu verlassen. Hier sind ihre Arbeitspapiere und ihr Arbeitszeugnis. Ich habe das schon in weiser Voraussicht am Donnerstag ausgestellt“ sagte Frau Jobst, die Sekretärin vom Chef. „Zimtzicke“ hörte ich Sandra flüstern. „Das habe ich gehört Fräulein“. „Und wenn schon, was wahr ist ...