1. Jeudi alias Fabienne


    Datum: 09.10.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byRuebli, Quelle: Literotica

    Jeudi alias Fabienne Flucht und Schutz Stakkato von Stöckelschuhen auf der Treppe, ersterbendes Geklapper derselben in der Unterführung. In Halbschlaf dringen die Geräusche in mein freies Ohr. Vor ein paar Minuten erreichten wir den Grenzbahnhof. Keine Zöllner, ist ja Schengen, nein Lokwechsel zwingt uns zu diesem Aufenthalt. Bin seit 36 Stunden unterwegs. Jeep, Bus, Bahn, Flieger, verspäteter Flieger, Flieger ohne Anschluss und jetzt auf der letzten Etappe von Paris nach Hause. Zischen der Luftschläuche beim abkoppeln der Lok. Fahles Licht der Natriumlampen, verlassener Bahnsteig, vereinzelte Rufe der Bahner. Erstarkendes Geklapper, warum läuft die so wild, haben doch Zeit? Stakkato treppauf. Parkakapuze mit Pelzeinfassung taucht auf, dann der Parka und wenn nicht das Geklapper wäre, der Parka schwebt! Größe 58, muss Größe 58 sein. Schlanke Beine in Hochhaksiege Pumps lugen unten raus steuern den Zug an. Zwei drei Strähnen Haar wehen aus der Kapuze, Brünette. Läuft den Waggons entlang, ein Husch von Auge als sie an meinem Fenster vorbei läuft, steigt bei der nächsten Tür ein. Kurzes verharren lauschen, Stille. Stiefelgescharre, Getrampel auf der Treppe, obszönes Lachen, aus der Unterführung, Alarmglocke in meinem Bauch, Kopf, Hellwach. Höre wie sie sich in meine Richtung bewegt, setzt sich diagonal mir gegenüber. Wickelt sich in den Parka, für sie fast ein Zelt, Kettchen an der Fessel, die Beine in schmeichelnde Strümpfe, Stöckelschuhe für eine Party, dass die überhaupt so ...
    schnell laufen kann! Mehr war nicht zu sehen. Zwei, drei, vier Köpfe sind auf der Treppe zu sehen, suchend umherblickend, teilen sich, steigen ein, beginnen die Waggons abzusuchen. Panische Augen blicken mich an. Wortlos öffne ich meine Windjacke, mache das Zeichen sie einzuwickeln, ein fliegender Schatten, dirigiere sie ans Fenster, drehe sie zu mir, ziehe ihr Beine hoch unter meine Jacke, drapiere Parka und Jacke, ziehe sie an mich, stellen uns schlafend. Schleichend kommen die Schritte, fast schlurfend, alle meine Sinne sind aktiv, leise öffnet sich die Tür, macht ein Schritt ins Abteil, Stille, gepresstes Atmen, sie zittert am ganzen Körper. Tiefes Atmen, leichtes bewegen, mime den aufwachenden, die Tür schließt sich, halte sie fest zwinge sie zu verharren, genauso wie die Schritte vor der Tür verharren, lautes weitergehen, Bleib ruhig, rester tranquille, er liegt auf der Lauer, seine Kameraden rufen ihn, zögerlich verlässt er den Zug, höre wie er auf den Bahnsteig springt, mit den anderen spricht, die Vier rennen los. Pfiffe, Türen zischen, langsam rollt der Zug. Springe auf, Rucksack runter, Fleechose geht ihr bis unter den Busen, der Pulli fast ein Minikleid, dass was ich letzte Nächte im Flieger trug stinkend, verschwitzt. Aus der Business Class geschnorrte Socken überstreifen, Schuhe habe ich keine, 45 zu 38 ein bisschen krass. Schon beginnt der Zug zu bremsen. Ihr Gesicht zartgliedrig fein geschnitten, halblange Haare, Größe 38 wenn sie klein ausfallen, ein Mädchen, ...
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