1. Ein unmoralisches Arrangement


    Datum: 09.10.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byMcFly, Quelle: Literotica

    Eine überraschende Idee seiner Frau Peter Feldmann war mit seinem Leben ganz zufrieden. Beruflich konnte er sich nicht beklagen. Nach langen Jahren im Mittelmanagement hatte er die Führungsebene erklommen, sein aktueller Job füllte ihn aus, erbrachte ihm ein sehr gutes, um nicht zu sagen exzellentes Einkommen und lies ihn noch Luft für seine Familie und seinem Hobby, der Modelfliegerei. Auch auf dem familiäre Status war Peter Feldmann stolz: seit 8 Jahren war er verheiratet und inzwischen dreifacher Vater: ein Sohn und zwei Töchter. Die Beziehung zu seiner Frau Marion war sehr gut und sehr entspannt. Das war nicht immer so gewesen. Als er sie vor knapp 10 Jahren kennen lernte, war er fasziniert von ihrer Schönheit, ihrer Ausstrahlung, ihrer Eleganz, die gepaart war mit einem klugen Kopf, viel Humor und einem sehr starken Willen. Und mit diesem starken Willen hatte er die Folgejahre zu kämpfen. Ihre Beziehung war bestimmt nicht einfach gewesen, jeder hatte seine eigenen Vorstellungen, war seine Freiheiten gewohnt und sie mussten sich mühevoll ein gemeinsames Lebensbild erarbeiten. In dieser Zeit flogen häufig die Fetzen und so manches Geschirr, und die Beziehung stand mehr als einmal auf der Kippe. Aber letztlich war ihre Anziehung so gross gewesen, dass sie alle Widrigkeiten überwanden und inzwischen gut harmonierten. Das erforderte natürlich häufig und in vielen Bereichen Kompromisse, manche vielen einen leicht, manche wiederum nicht. Die grösste Belastung für ihre Ehe war ...
    seit vielen Jahre unterschiedliche Bedürfnisse und Vorstellungen im Bereich der Sexualität. Zu Peter Feldmanns Bedauern entsprachen diese Differenzen ganz den Klischees: Für ihn gehörte seine Marion noch immer zu den attraktivsten Frauen, die er persönlich kannte. Und er liebte sie wirklich. Wenn es nach ihm ginge, würden sie so häufig, wie es der Alltag erlaubte miteinander schlafen. In den jungen Jahren hätte dies gerne täglich gehiessen. Marion Feldmanns Interesse an Sex hatte in der Ehe schnell nachgelassen, andere Dinge waren ihr wichtiger und ihr hatte bald schon ein bisschen kuscheln gereicht. Die Geburt ihrer Kinder mit all den verbundenen Veränderungen hatte das ganze noch verstärkt. Peter Feldmann fühlte sich zurückgewiesen und wollte seine Lust ausleben, Marion Feldmann fühlte sich von ihrem Mann unter Druck gesetzt und widersetzte sich dem vehement. Unendlich viele Diskussionen hatten sie um das Thema geführt, immer wieder heftigst gestritten und verhandelt, sogar einen Therapeuten aufgesucht. Letztendlich kamen sie zu dem Schluss, dass sie die unterschiedlichen Bedürfnisse nicht angleichen konnten sondern einen Weg finden mussten, sich damit zu arrangieren. Die Lösung, die sie für sich fanden und die sie nun schon über vier Jahre praktizierten, war, dass Marion und Peter einmal im Monat miteinander schliefen, dazu noch zu zwei besondern Anlässen: einmal im grossen Familiensommerurlaub sowie rund um die Weihnachtsfeiertage. Nicht dass Peter mit dieser Lösung sehr ...
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