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Weihnachten zu dritt Teil 11
Datum: 05.10.2017, Kategorien: Hardcore,
verrieten. Somit fehlte es an nichts. Bedächtig schob sie den Schlüssel in das Zündschloss und drehte ihn um. Sofort sprang er an und das leichte Vibrieren des fast geräuschlosen Motors, ging durch ihren Körper. Ihre Augen glänzten und sie konnte sich an dem Auto nicht sattsehen. Aber dann stellte sie den Motor wider ab und stieg aus. Diesen Abend würde sie niemals vergessen. „Willst du denn keine Runde damit drehen?“, fragte Heinrich sie ratlos, denn mit der Reaktion hatte er nicht gerechnet. „Nein, heute nicht. Es ist Heiligabend und ich möchte diesen mit dem Menschen verbringen, die ich auf dieser Welt am liebsten habe!“ Was sie nicht für möglich gehalten hatte, trat ein. Sie sah die beiden an, die nebeneinanderstanden und meinte so etwas wie Verlegenheit zu erkennen. Dazu hatten sie leicht glasige Augen. Sie waren also gefühlvoller als Angela gedacht hatte und das ließ Angelas Herz, bis in ihren Hals schlagen. Dieses Gefühl war einzigartig und würde sie niemals vergessen. Wahrscheinlich, um die Stimmung aufzuheitern, meinte dann Fritz plötzlich: „Und wie willst du ihn nennen?“ „Och, wie wäre es mit Herbie ... oder Dudu? Sind doch gute Namen!“ Fritz sah sie einen Moment etwas verwirrt an, dann hellte sich sein Gesicht auf und er begann zu schmunzeln. „Doch nicht der Wagen! Ich meinte den netten Mann unten, wir nennen ihn Karl, aber du kannst dir natürlich einen anderen Namen für ihn ausdenken!“ „Ups, leicht daneben gegriffen. Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Vielleicht Bob?“ Fritz sah sie an und fragte dann nur: „Wieso Bob?“ „Ging mir gerade blitzartig durch den Kopf. Und wie heißt das doch immer? Der erste Gedanke ist meistens der Beste!“ „OK“, sagte Fritz, „dann eben Bob. Warum nicht! Dann nahmen die beiden Männer Angela in die Mitte, hakte sich in ihren Arm ein und gingen mehr als gut gelaunt, ins Haupthaus zurück. Den restlichen Abend verbrachten sie vor dem Kamin sitzend und beide Männer erzählten Geschichten, aus ihrer Jugend. Dazu gab es einen süffigen Roten, der in dieser Stimmung, sehr gut passte. Angela amüsierte sich hervorragend, denn das, was sie erzählten war, oftmals sehr lustig. So lernte sie die beide besser kennen als zuvor, denn diese Anekdoten aus ihrem Leben, sagten viel über sie aus.