1. Samira Teil 3


    Datum: 05.09.2017, Kategorien: Hardcore,

    dann schätzen. Was würde das ändern?“ „Diplomatisch!“, meinte Asifa mit einem Grinsen im Gesicht, „Wir werden später darauf zurückkommen. Was denkst du, was wir jetzt machen werden?“ Um ehrlich zu sein, wusste ich es nicht, hatte keine noch so winzige Vorstellung davon, was kommen könnte. Also zuckte ich mit der Schulter und sah Asifa mit großen Augen an. „Du wirst es mir kaum glauben, aber ich auch nicht!“, meinte sie und ihr grinsen wurde noch breiter. „Es ist schon lange her, dass mir jemand wie du begegnet ist. Sehr lange. Daher weiß ich kaum noch, was man in dem Falle macht. Aber das werde wir hin bekommen. Vielleicht zeige ich dir erst einmal, worum es geht. Es könnte dir die Augen öffnen. Danach kannst du erneut entscheiden, was weiter geschehen soll. Komm mit!“ Asifa stellte die inzwischen leere Kanne auf den Boden und ging zur Tür des Wohnwagens. Sie ging hinein und ich folgte ihr. An dem Tisch angekommen, bot sie mir einen Stuhl an, auf den ich mich setzte. Sie selber setzte sich auf einen Stuhl daneben. „Versuche an nichts zu denken!“, meinte Asifa auf einmal und hob ihre Arme, damit sie ihre Finger in einer bestimmten Weise auf meinen Kopf legen zu können. Dabei klang ihre Stimme anders als zuvor. Höher doch zugleich weicher. Als ich mit meinem Kopf ihren Finger auswich, schüttelte sie fast unmerklich den Kopf, während sie mich weiterhin anlächelte. Also ließ ich es bleiben und erwartete die Berührung ihrer Fingerkuppen. Als sie auf meine Kopfhaut, Stirn und ...
    Schläfen trafen, wunderte ich mich, denn sie waren warm, wärmer als meine Haut selber. Ich hatte sogar den Eindruck, als wenn es an den Kontaktstellen leicht brannte. Zumindest kribbelte es, als wenn ich winzige Stromschläge bekam. Zu meinem erstaunen war es nicht unangenehm. Mein Kopf schien leer zu sein. Die Gedanken, die ich zuvor noch gehabt hatte, verschwanden von der Bildfläche. Stattdessen kamen mir Neue in den Sinn. Wie ein Film lief es vor mir ab, den ich selber nicht beeinflussen konnte, es auch nicht wollte. Ich fühlte mich wohl, denn mein Körper war wie in der Schwerelosigkeit. Dieser Zustand hielt nur kurz an und ich war enttäuscht, als er aufhörte. Hatte ich zuvor meine Augen geschlossen, öffnete ich sie jetzt, um mich darüber zu beschweren. Doch zu meinem Erstaunen war ich nicht mehr im Wohnwagen, sondern saß auf einer Wiese voller Blumen, die betörend dufteten. Auch Asifa war nicht mehr vor mir, stattdessen saß Samira da und lächelte mich an, während sie auf einem Grashalm kaute. „Da bist du ja, ich habe schon länger auf dich gewartet!“, sagte sie und lächelte über das ganze Gesicht. „Überrascht mich zu sehen?“ Wenn ich womit gerechnet hatte, dann nicht damit. Also konnte man davon ausgehen, dass ich überrascht war. Ich nickte und Samira nahm es mit einem noch breiteren Grinsen entgegen. Sie erhob sich und stand einen Moment vor mir. Entgegen ihrem sonstigen Aussehen hatte sie ein knielanges, luftiges Kleid mit Blütenmuster und eine ebenso leichte, weiße Bluse an. ...
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