1. Märchenstunde


    Datum: 22.06.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    unterhalten. Was halten Sie vom kommenden Sonnabend." Ich nickte. „Im Übrigen, ich soll sie von Anna grüßen." Wieder dieses Lächeln und ich vermochte nicht zu sagen, ob ich mich getäuscht hatte, ihre Zungenspitze lockte kurz hervor. Jedenfalls war sie eine Person, die mein Unterbewusstsein mobilisierte. Die Woche verging schnell. In mir war eine Unruhe und die Hypophyse arbeitete auf hohem Niveau. So habe ich neben meinen Plakaten auch ein paar Collagen eingepackt, die ich einmal zum Thema „Dumme Sprüche" angefertigt hatte. Ein Bild aus diesem Kreis hieß ‚Nicht hängen lassen' und zeigte einen Dildo, der am Faden auf der einen Seite hochgehalten wurde. Dann fuhr ich noch am Blumenladen vorbei bevor ich an einem gesonderten Eingang eines Hochhauses klingelte und mit dem Fahrstuhl in einem Penthaus landete. Es empfing mich eine hübsche Blondine im Dienstmädchenlook. Sie meinte, ich würde schon erwartet und ich sollte ihr folgen. Ich achtete weniger auf den Weg, denn meine Augen hingen am kurzen Rocksaum, der wippend über den Rundungen den Blick auf die Halter für die schwarzen Nahtstrümpfe freigab. „Ich freue mich, dass sie gekommen sind und sie sich schon eingestimmt haben." Ihr Lächeln war wieder da und machte mich noch unsicherer. Sie hatte gemerkt, dass meine Aufmerksamkeit mehr den Schenkeln der Blondine galt. „Karin, bringe uns bitte einen Kaffee und einen Flasche Wein in den Salon." Und mir zugewandt, „sie trinken doch ein Glas mit mir? So nach dem Mittag ist das bestimmt ...
    nicht schlecht. Ich sehe, sie haben eine große Mappe mitgebracht. Die können sie dort erst einmal ablegen." Sie wies auf einen großen barocken Tisch am Fenster und geleitete mich zu einer ebensolchen Sitzgruppe aus Sesseln und Stühlen. Selbst nahm sie auf einem kleinem Sitzsofa mir gegenüber platz. Mein Blick ging in die Runde - wie ein Schloss zur Zeit des Sonnenkönigs war das sehr große Zimmer eingerichtet - ihr Salon. Karin brachte den Kaffee und eine Flasche Rotwein. Sie richtete es so ein, dass sie sich leicht beugen musste und ich zwischen die leicht gespreizten Schenkel blickte und vermutete, dass es da nichts mehr zum verstecken gab. Als sie mir die Tasse reichte, lächelte auch sie und gewährte mir einen Einblick in ihre reichliche Oberweite. „Es freut mich, dass sie bei ihren Kunstwerken nicht nur die rationalen und die manchmal nicht erfreulichen Zusammenhänge berücksichtigen, sondern auch den schönen und reizvollen Dingen sich widmen. Insbesondere ihre beiden Akte haben es mir angetan. Ich hoffe, sie haben noch mehr davon mitgebracht." So eröffnete sie das Gespräch und so langsam wurden die Sätze zweideutiger und meine anfängliche Verkrampfung löste sich. Die ungewohnte lockere Haltung bewirkte auch, dass wir langsam das Thema Sex und Kunst ausweiteten. Sie hatte die Plakate betrachtet und wollte wissen, warum ich klassische Akte zu zweideutigen montierte. Man könne doch heute eigentlich jede Situation doch vor der Kamera arrangieren. Jedenfalls kamen wir dann zur ...
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