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Samira Teil 12 bis Ende
Datum: 18.05.2017, Kategorien: Hardcore,
stellte ich das Werkzeug an die Wand, spuckte mir in die Hände, nahm den großen Vorschlaghammer in die Hand, der darunter war und schlug kräftig zu. Ein männlicher Schrei kam mir entgegen und an der Stelle, die ich getroffen hatte, kam etwas wie Blut aus der Wand geflossen. Ich drehte mich zu Asifa um, die sich auf die Streckbank gesetzt hatte, und sah sie fragend an. „Alles nur ein Trick, um dich davon abzuhalten. Mach ruhig weiter. Alles in Ordnung!“ Mit dieser Aussage konnte ich leben. Noch während ich mich umdrehte, holte ich Schwung und ließ den Hammer gegen die Wand knallen. Erneut ein Schrei, aber leiser als zuvor. Die Flüssigkeit spritzte zwar heraus, aber in dem Moment, als sie mich traf, war sie verschwunden. Jetzt hielt mich nichts mehr. Ich sah nur Samira vor mir, der ich helfen wollte. Schlag um Schlag, folgte, bis ein erstes Loch erkennbar war, doch es reichte nicht, um dahinter etwas sehen zu können. Also machte ich weiter, schlug immer wieder zu, ließ den Hammerkopf mit großer Wucht gegen die Mauer prallen. Schweiß stand mir auf der Stirn, tropfte herunter und befeuchtet den Boden. Auch meinen Rücken rann es herunter. Die Schreie waren verstummt und hatten einem wimmernden Laut Platz gemacht. Aber auch das verschwand. Als ich das letzte Mal zuschlug, um einen Vorsprung zu entfernen, der das letzte Hindernis war, verstummte es vollkommen. Der Vorsprung stürzte herunter und hüllte mich in eine Wolke aus Staub von Mörtel und Putz. Dies setzte sich in meine ... Augen und ich konnte einen Moment nichts sehen. Hier bewahrheitete sich wieder, dass man bei solchen Arbeiten eine Schutzbrille tragen sollte. Asifa war von der Streckbank gerutscht und kam zu mir herüber. Sie hob die mitgebrachte Lampe hoch und sah als Erste in die Kammer. Samira saß mit angezogenen Beinen, zusammengekauert in der linken hinteren Ecke, war nur mit einem dünnen Nachthemd bekleidet. Oder besser gesagt, das musste sie sein. Sie war kaum zu erkennen. Nur die roten Haare wiesen auf sie hin. Der Rest von ihr, war eher ein mit dünner Haut überzogenes Skelett, was einer Mumie glich. Als der Kopf sich langsam in unsere Richtung drehte, wusste ich jedoch sofort, dass sie es war. Diese Augen konnte man nicht vergessen. Sowohl Samira als auch Asifa hatten sie. Übergroß wirkten sie in diesem skelettierten Schädel, der sonst wenig Menschliches hatte. Asifa schien nicht überrascht zu sein. Sie stieg sofort über die Trümmer und ging zu Samira, beugte sich herunter und hob sie vorsichtig hoch. Gewicht konnte sie nicht haben, dafür war sie fiel zu abgemagert, wenn man es so sagen wollte. Beide gingen an mir vorbei auf die Tür zu und wollten gerade den Keller verlassen, als Asifa sich zu mir umdrehte. „Was ist? Willst du nicht mitkommen. Sie braucht deine Hilfe. Lange werde ich sie nicht am Leben halten können, das kannst nur du. Oder ist dir nicht klar, dass was bei mir funktioniert, geht auch bei ihr. Du hast sie befreit, nun halte sie am Leben!“ Ich will nicht sagen, aber die ...