1. Samira Teil 12 bis Ende


    Datum: 18.05.2017, Kategorien: Hardcore,

    Asifa hätte es nicht erwähnt, wenn es für sie nicht wichtig gewesen wäre. Sie selber nahm ihre Tasse und trank ebenfalls einen großen Schluck daraus. „Du musst besser aufpassen. Es wird Menschen oder andere Wesen geben, die hinter dir her sein werden. Die werden dir nicht freundlich gesonnen sein. Jetzt wo du die ersten Fortschritte mit deinen Kräften machst, sendest du deine Signale nicht nur an mich. Auch andere können sie orten. Zwar nicht entschlüsseln, aber sie erkennen die Quelle. Nicht jedem wird das gefallen. Sie werden eifersüchtig nach dir Ausschau halten, werden wissen wollen, wer diese kräftigen Signale sendet. So kräftig, dass sie noch über Kilometer funktionieren. Das ist selten. Daher habe ich dir die Aufgabe gestellt, um zu testen, wie weit die Kräfte reichen. Da ich dich deutlich empfangen habe, muss die Reichweite enorm sein. Du musst dir das vorstellen, wie einen Radiosender. Er verliert auf die Strecke an Leistung. Es ist hier zwar nicht genauso, aber ähnlich!“ Ich hörte ihr interessiert zu, wusste aber nicht, worauf sie hinaus wollte. Wie so oft, ergab es nicht gleich einen Sinn. „Kommen wir zu dem Tee zurück. Als du ihn eingegossen hast, war er enorm heiß. Trotzdem habe ich einen tiefen Schluck davon genommen, ohne mich zu verbrennen. Das lässt zwei Deutungen zu. Entweder kann ich Hitze wesentlich besser vertragen als du, oder ich hatte ein anderes Getränk!“ Hier machte sie eine Erklärungspause, beugte sich seitlich herunter und griff dort herunter, wo ...
    ich nicht hinsehen konnte. Als ihre Hand wieder zum Vorscheinen kam, hielt sie eine weitere Kanne in der Hand. Aus dieser goss sie sich erneut ein und stellte sie neben ihrer Tasse ab. Sofort sah sie auf und grinste noch breiter als zuvor. Mir hingegen wurde auf einmal sehr warm, wärmer als es sein konnte. Mein Blut schien durch meine Adern zu rauschen, und mein Herzschlag nahm an Geschwindigkeit und Stärke zu. Ich versuchte mich zu bewegen, doch es klappte nicht mehr. „Na, wie fühlt sich das an? Schrecklich hilflos zu sein. Es ist wie im Keller, nur ohne Fesseln. Keine Angst, es vergeht nach einiger Zeit. Man sollte vorsichtig sein, wenn man bei einer alten Frau ist, die rund um sich herum angepflanzt hat, was giftig ist, Halluzinationen hervorrufen kann!“ Wieder nahm sie einen Schluck von ihrem Getränk und genoss es sichtlich, mich in diese Lage gebracht zu haben. „Es gibt noch einen großen Vorteil, wenn man jemanden dieses Getränk gibt. Er kann nicht mehr lügen. Besser als jeder Lügendetektor. Du kannst es versuchen. Sprechen kannst du noch, das ist nicht gelähmt. Obwohl ich das manchmal für gut befinden würde. Es gibt Menschen, die mich in diesem Zustand fürchterlich vollgequasselt haben. Da habe ich bei dir keine Befürchtungen. Es würde mich zum Beispiel interessieren, ob du noch Fragen an mich hast, die du bis jetzt nicht zu fragen gewagt hast?“ Ich konnte nicht anders, von selber kam die Frage, ohne dass ich etwas dagegen tun konnte: „Wie alt bist du? Du hast gesagt, ...
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