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Samira Teil 12 bis Ende
Datum: 18.05.2017, Kategorien: Hardcore,
keinen anderen Verwendungszweck dafür. Dafür fand ich einen Mann, bei dem ich ähnliche Kräfte vermutete, wie bei dir. Aber ich griff daneben. Er war nicht das, was ich gesucht hatte. Er führe mich an der Nase herum, wusste, wie er es machen musste, und nutzte seinen Kräfte dafür, im Haus seinen Veranlagungen nachgehen zu können. Er war es, der den Keller anlegte. Ich musste eine Weile weg. In dieser Zeit wollte Samira mich besuchen. Sie hatte nicht gewusst, dass ich nicht da war. Ein gefundenes Fressen für den Mann. Wie ich dir bereits sagte, vollführte er im Keller schreckliche Dinge. Allerdings hatte er nicht gewusst, das Samira ebenfalls nicht ohne war. Sie konnte wie ich, nicht sterben. Sie verhöhnte ihn, denn selbst Schmerzen konnte sie nicht empfinden. Allerdings war ihr Körper seinem nicht gewachsen. Er konnte mit diesem machen, was er wollte. Währenddessen sandte Samira Botschaften an mich, aber nur die Erste kam an. Dann unterband er es, unterbrach die Verbindung. Ich konnte nicht schnell genug hier erscheinen, um zu verhindern, was er mit ihr machte. Er fesselte sie, schlug ein großes Loch in die Wand und schuf eine kleine Kammer. Hier legte er sie hinein und mauerte den kleinen Raum zu. Danach legte er einen starken, dunkeln Zauber um die Kammer. Samira sollte nicht sterben können, sollte für ewig in der Kammer bleiben, in der absoluten Dunkelheit und Stille. Selbst ich kam nicht mehr an sie heran, konnte den Fluch nicht brechen. Als der Mann nicht mehr da war, ... versuchte ich alles, sie dort herauszuholen, aber es ging nicht. Kein Werkzeug half. Was der Mann nicht bedacht hatte, war, dass Samira viel Zeit hatte, sehr viel Zeit. Sie verfiel in eine Art Trance und schaffte es nach Jahren der Einsamkeit, ihrem Gefängnis zu entkommen. Jedoch musste ihr Körper dort verbleiben, wo er war. Sie schaffte es trotzdem, sich außerhalb zu zeigen, ihr Geist nahm feste Gestalt an, war von einem anderen Menschen kaum zu unterscheiden. Nur in die Sonne durfte sie nicht treten. Hier verblasste sie sofort, wurde durchsichtig. Darum hielt sie sich immer im Schatten auf. Einer der Gründe, warum sie sich dir im Park nähern konnte. Du warst immer im Schatten der Bäume. Kommen wir auf dich zurück. Wie ich schon sagte, ich suchte einen Mann wie dich, musste einen finden. Das hatte zwei Gründe. Auf der einen Seite, bist du einer der wenigen, der Samira aus ihrem Gefängnis befreien kann. Der Fluch ist stark, aber richtet sich hauptsächlich gegen mich, oder besser gesagt, gegen Frauen. Sie sollen nicht hinein oder heraus können. Der zweite Grund ist, dass du mir mein Leben verlängern kannst. Du hast selber gesehen, wie es funktioniert. Mit einem Lebenssaft wie deinem, kann ich weiter existieren. Das funktioniert aber nur bei Männern, die sind, wie du einer bist. Bei anderen hat es keine Wirkung. Dein Vorgänger wurde leider vor einigen Jahren, ebenfalls von dem Mieter des Hauses umgebracht. Seitdem werde ich älter. Langsamer als normal, aber trotzdem sterblich. ...