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Eine Pflanze mit Pfiff
Datum: 19.02.2017, Kategorien: Sonstige,
sich immer besser aushalten. Der Effekt hielt etwa zwei Stunden an, dann verschwand er, als wenn nichts gewesen wäre. Nadja sahen sah mich an und fragte: "Das war jetzt alles?" Ich wusste, was sie damit sagen wollte. Wir hatten uns inzwischen daran gewöhnt, dass etwas Außergewöhnliches passierte. Jetzt waren wir geradezu enttäuscht. Wir hatten uns mehr davon versprochen. "Sieht so aus. Das war es wohl. Eines muss ich dazu aber sagen. Deine Lippen sahen noch verführersicher aus, als sie sonst schon sind. Dazu waren sie so schön rot auch ohne Lippenstift. Man hätte meinen können, du hättest sie zuvor mit Kirschsaft eingerieben. So etwas kann Männer ganz schön in Fahrt bringen!" "Wieso?", fragte Nadja und ich war mir nicht sicher, ob diese Frage jetzt naiv war oder einfach nur spielerisch. "Was wollen Männer denn von den Lippen einer Frau?" "Was Männer wollen, kann ich nicht sagen", meinte ich und sah Nadja durchdringend an, "aber ich wüsste schon, was ich gerne tun würde!" "Dann würde ich mal sagen, dass du es mir mitteilst, du weißt doch, wir wollten mit unseren Wünschen nicht warten, bis es vielleicht zu spät ist. Also raus mit der Sprache. Mehr als dass ich Nein sage, kann nicht passieren." Damit hatte sie nun doppelt recht. Trotzdem war es nicht leicht, den Wunsch auszusprechen. "Also, ich hätte den Wunsch dich in den Mund zu ficken!" Jetzt war es heraus und ich musste wirklich sagen, dass mich meine Ausdrucksweise selber überraschte. So etwas hatte ich zuvor noch niemals ... ausgesprochen und wurde wahrscheinlich etwas rot im Gesicht. "Ah ha, du möchtest also einen von mir geblasen bekommen?", antwortete Nadja und grinste mich dabei an. "Eigentlich hatte ich das sowieso schon vor, immerhin muss ich mich ja noch dafür revanchieren, dass du mich so herrlich geleckt hast!" Mir fiel ein Stein vom Herzen, dass wir nicht nur darüber gesprochen, hatten das wir uns alles sagen konnten, sondern es auch so war. Es zu sagen und dann auch so zu tun, war etwas ganz anderes. Trotzdem war ich mit ihrer Antwort nicht ganz einverstanden. "Nein, dass meinte ich nicht. Ich möchte keinen geblasen bekommen. Ich möchte sozusagen mit deinem Kopf schlafen. Verstehst du?" Nadjas Gesicht hellte sich auf, als sie mich verstanden hatte. "OK können wir auch machen, aber ich denke es wäre besser, wenn es für uns beide bequemer wäre. Ich würde in diesem Fall eine weiche Unterlage und ein dickes Kissen bevorzugen." Sie konnte damit nur ein Bett gemeint haben. Also stand ich auf und ging zu Nadja herüber. Dann nahm ich ihre Hand und führte sie mit mir in mein Schlafzimmer. "Interessant!", sagte sie, als wir den Raum betraten. Dabei fiel mir erst jetzt auf, dass sie mein Schlafzimmer ja gar nicht kannte. Warum auch, wir hatten zuvor ja keinen Sinn darin gesehen, dieses Zimmer zusammen zu betreten. Obwohl es nicht viel zu sehen gab, ging Nadja einmal durch den Raum und betrachtete die wenigen Sachen, die ansehenswert waren. Unter anderem hing das Bild eines nackten Frauenkörpers an ...