1. Eine Pflanze mit Pfiff


    Datum: 19.02.2017, Kategorien: Sonstige,

    der Wand, wobei der Kopf nicht zu sehen war. Es war eine schwarz-weiße Fotografie in einer Größe, die der natürlichen fast gleich kam. "Ein wirklich schönes Foto. So etwas wünscht ich mir auch mal von mir. Aber ich habe es bis jetzt noch nicht gewagt, einen Fotografen dafür zu beauftragen." "Och!", sagte ich während ich hinter ihr Stand und ebenfalls das Foto betrachtete, "dass lässt sich einrichten. Das Foto habe ich selber gemacht. Wenn du willst, kann ich auch eins von dir machen. Wäre mir sogar eine Ehre." Ohne sich umzudrehen, fragte mich Nadja: "Und wer ist die Frau auf dem Foto?" "Eine frühere Bekannte von mir, eine sehr gute Bekannte. Wir hatten mal etwas miteinander und da haben wir ein paar Schnappschüsse von uns gemacht. Später habe ich dann den Teil, den du hier siehst, aus einem Bild rausgetrennt, noch ein wenig bearbeitet und dann vergrößert. Voilà, schon hatte ich ein wunderschönes Bild, was ich am Abend zuletzt sehe und am Morgen als Erstes!" "Denkst du noch an sie?", fragte Nadja neugierig. "Eigentlich nicht. Sie war nichts für länger. Wir haben sozusagen geistig nicht zusammengepasst!" "Ah ha, geistig nicht zusammengepasst. Das sagt ein Mann, der eine Frau in sein Schlafzimmer bringt, um seinen Schwanz in ihren Mund zu stecken. Sehr interessant!" Nadja verwendete, während sie diese Worte sagte eine Tonlage, die wie der reinste Spott klang. Dann lachte sie über sich selber. "Auf der anderen Seite ist es ja ein Kompliment für mich, denn ich scheine ja ...
    deinen geistigen Ansprüchen zu genügen. Immerhin kennen wir uns schon so lange und so wie es aussieht, werden wir uns noch lange miteinander beschäftigen!" Dann drehte sich Nadja auf einmal um und gab mir einen fast gehauchten Kuss auf die Lippen. "Wir sind aber aus einem anderen Grund hier, als zu philosophieren. Du hattest doch noch etwas vor und ich glaube, das willst du immer noch. Mit einem lasziven Gang näherte sich Nadja dem Bett und setzte sich darauf. Dann rutschte sie in die Mitte des Bettes und drehte sich so, dass sie der Länge nach ausgestreckt darauf lag. Zum Schluss hob sie noch ihre Arme, schnappte sich die zwei Kopfkissen, die auf dem Bett lagen, und schob sie sich unter den Kopf. Hier wurden sie noch ein wenig geknetet, bis sie so lagen, wie Nadja es für richtig hielt. Dann sah sie mich an und meinte nur: "Bereit, wenn sie es sind!" Dann ließ sie ihre Zunge über ihre Lippen gleiten und befeuchtete sie mit ihrem Speichel, während sie mir entgegen sah. Obwohl ich mich schon darauf freute, was folgen würde, war es etwas seltsam immerhin war Nadja noch vollkommen angezogen und das sah etwas verwirrend aus. Die Stimmung war zuvor zwar so gewesen, dass ich durch die Aussicht auf das was ich tun durfte, gereizt war, aber seitdem wir im Schlafzimmer waren, war dieses Gefühl der Spannung fast verschwunden. Trotzdem wollte ich es jetzt und hier. Ich wusste ja nicht, wann sich die Gelegenheit dafür wieder ergeben würde. Ich trat also an das Bett und sah Nadja von oben bis ...
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