1. Es ist viel zu beichten


    Datum: 07.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    nymphomanischen Frau", sagte Peter. "Ach, wer weiß, was mit dem armen Mädchen ist", verteidigte sie Trudi, "das werden wir wohl nie erfahren! -- Und du, Melanie, hast du es ausgenutzt, daß dein Peter mal nicht im Haus war?" "Hab ich!" "Sind die Lateinarbeiten fertig?", fragte Peter. "Das nicht!" "Aber du hattest doch Stunden Zeit, und du warst drei Viertel fertig!?" "War was im Fernsehen?", fragte Trudi neugierig. "Europapokal-Rückspiele!" "Mach keine Witze!", sagte Peter. "Wahrscheinlich hat Melanie die Gelegenheit genutzt und einen Geliebten empfangen." Endlich war einer, und zwar Bernd, auf die richtige Spur gekommen. "Genau, das hab ich!" "Und das hinter Peters Rücken!", rief Trudi gespielt entrüstet. Aber der gab mir nur einen Kuß und sagte: "Du bist wirklich eine unvergleichliche Nummer. Wir rackern uns im Club ab, damit wir dünner werden, und du vergnügst dich hier in aller Ruhe mit deinem Geliebten! -- War es Stefan?" "Ja, es war Stefan. Kaum wart ihr weg, rief er an, ober er kommen kann, und ich hab gesagt: ja! Er kam dann nach einer halben Stunde, erzählte mir wieder von seinem ewigen Beziehungsknatsch, ich sagte ihm zum tausendsten Mal, er soll mit seiner anderen Freundin Schluß machen -- die fängt nämlich an, ihn zu erpressen --, und dann haben wir unser Programm durchgezogen und heute ziemlich lange geschlafen. Als ihr kamt, war er erst vor einer Viertelstunde gegangen -- oder höchstens zwanzig Minuten." "Dann hätten wir euch ja fast noch im Bett erwischt!", ...
    sagte Trudi. "Ja, und ihr beiden geilen Böcke hättet noch einmal zusehen dürfen: zwei schlafende, allerdings nackte Menschen!" "So, jetzt machen wir was Seriöses", schloß Trudi diesen Teil des Gespräches ab, jetzt essen wir noch eine Pizza, die wir mitgebracht haben. Ich hab nach diesem Abend einen Heißhunger." Das hatten wir anderen nach unseren energieverzehrenden Tätigkeiten auch, und so machte Trudi die vier Riesenpizzen warm, und ich deckte den Tisch. Bernd hatte unbemerkt von den beiden anderen auch noch zwei Flaschen Chianti gekauft und mitgebracht: Das war der Clou des Abends! Wir saßen in munterer Runde und unterhielten uns blendend, es fielen auch einige Anzüglichkeiten. Trudi, die ja sozusagen "alles" von mir wußte, konnte es nicht lassen, darauf anzuspielen, wie ich Peter in Italien kennengelernt hatte. Peter "schlug" zurück und antwortete: "Das ist ja nun schon zwanzig Jahre her, aber was mich vorgestern und heute fasziniert hat, das ist deine Haartracht. Sauber und fast vollständig rasiert, mit fein herausgearbeiteter Mittelspalte -- da konnte ich nicht widerstehen -- du hast es ja gemerkt, Trudi!" Um das Gespräch wieder aus den unteren Sphären herauszuholen, fragte ich in die Runde: "Welche Partei wollt ihr eigentlich demnächst wählen?" "Ich die Grünen! Ich kann bei unserem Konsulat Briefwahl für die Bundestagswahl beantragen." "Das hast du doch heute sicher Stefan auch gefragt", sagte Trudi, "der muß als Beamter doch wohl seinen Brötchengeber wählen." Wieder glitt ...
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