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Es ist viel zu beichten
Datum: 07.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
austoben?" "Nein, komm ruhig mit -- mir geht es eigentlich gar nicht so sehr um das rumbumsen wie um das Zusehen -- wir sind ja auch Voyeure, das müssen wir zugeben." "Mir geht es auch um das Zusehen", ergründete Peter die tiefsten Tiefen seiner Seele, "aber auch um meinen inneren Schweinehund, will sagen, den Don Juan in mir." "Also, geht schon ihr zwei oder drei!", sagte ich, um die Diskussion zu Ende zu führen, denn mir wurde allmählich kühl, und ich fand, wir sollten nach Hause aufbrechen. Wir zogen uns an, gingen zum Auto, und wieder fuhr Bernd, wieder Trudi als Beifahrerin, und jetzt hielten wir mit Peter nicht nur Händchen, sondern wir spielten auch intimer, Peter an meinen Beinen, und ich fühlte immer mal wieder Peters Erregungszustand; es sah danach aus, daß er in der Nacht recht stößig sein würde. Wir gingen noch in eine Pizzeria zum Abendessen, und jetzt mußten Nägel mit Köpfen gemacht werden. "Entschließt euch nun schon endlich, ob, wann und wohin ihr Unersättlichen gehen wollt." "Ich hab da von Bekannten zwei Adressen, eine in Schnelsen und eine in Rahlstedt. In Rahlstedt soll das bessere Publikum sein, aber man würde als Mann oft abgewiesen, weil es schon zu voll ist, und in Schnelsen kommt man angeblich garantiert zum Zuge, aber es seien manchmal proletenhafte Typen dort." "Dann geht erst nach Rahlstedt, gleich, wenn die aufmachen, und wenn es da nichts ist, dann fahrt weiter nach Schnelsen. Vielleicht bist du ja eine Art Eintrittspaß, wenn du wirklich ... mitgehst, Trudi." "Ich geh mit! Ich hab das jetzt beschlossen, ich will das mal sehen, wie es da ist!", sagte Trudi trotzig. "Und wann wollt ihr gehen? Übermorgen, am Dienstag, muß ich Lateinarbeit korrigieren, da kann ich euch, und dich, Peter, am ehesten entbehren." Bernd setzte Peter und mich vor meinem Haus ab und rief Peter zu: "Ich frag morgen meinen Kollegen nach den Öffnungszeiten und ruf dich dann an, okay!" "Okay! Tschüs, ihr beiden!" Wir fuhren im Lift hoch zu meinem Stockwerk und sagten meiner Nachbarin, dem "Frischfisch", die zufällig auch hochfuhr, daß wir an der Ostsee mit Freunden etwas Sonne getankt hatten. "Dann noch eine schöne Nacht -- ach, wenn man noch mal jung wär!" "Ach, Frau Frieda, sie haben doch auch ihren lieben Freund, und wenn Peter hier wieder wegfährt, hab ich niemand! Kopf hoch, Frieda!" Als ich die Wohnungstür hinter mir geschlossen hatte, ließ Peter seine heutige Zurückhaltung fallen, und es entlud sich seine den ganzen Tag aufgestaute Begierde. Noch in der Diele umarmte er mich und küßte mich wie wild und begann mich auszuziehen. Ich tat es ihm gleich, wir hinterließen mit unserem leichten Zeug eine Spur von der Diele zum Schlafzimmer, dort umarmte mich Peter vor den Spiegeln wieder wie mit einem Schraubstock und erregte sich zu höchster Stufe durch unseren Anblick im Spiegel. Im Stehen ist die menschliche Gestalt ja eigentlich am schönsten, weshalb sie von Bildhauern auch meist so dargestellt wird. Ich hatte Peter wohl noch nie mit einer so ...