1. Es ist viel zu beichten


    Datum: 07.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    gespürt -- war Peter nicht voll bei der Sache gewesen, sondern hatte immer nach etwaigen Spaziergängern gehört. Viel zu früh drängte Peter zum Aufbruch, damit wir nicht zu spät zu Trudi kämen, aber ich beruhigte ihn: "Wir können gut noch etwas in der warmen Sonne dösen!" Ich führte ihn dann nämlich auf dem viel kürzeren Weg zum Parkplatz. Zu Hause fanden wir, daß wir für den Besuch bei Trudi eigentlich genügend offiziell angezogen waren. Allerdings benutzte ich die Gelegenheit, als ich mich im Bad für den Besuch noch etwas frisch machte, mir statt meines Slips das von Siggi geerbte Glitzerdings an- und den BH auszuziehen. Ihn hatte ich an dem warmen Tag nur deshalb angelegt, damit ihn mir Peter bei der erwarteten Entkleidungsprozedur wieder ausziehen konnte. Zu Trudi war es zwar weiter als zum Griechen, aber wir gingen doch zu Fuß, damit wir auch etwas Wein oder Bier trinken konnten. Bernd und Trudi begrüßten uns herzlich, Bernd war wirklich eine gute Errungenschaft. Bernd war Künstler -- Graphiker -- aber sein Brotberuf war Studienrat für Kunsterziehung. Er hatte die Angewohnheit -- und Trudi hatte sich bei mir schon einmal darüber beklagt -- andern Frauen etwas anzügliche Komplimente zu machen -- und mit seiner Treue war es nicht zum allerbesten bestellt -- na ja, Künstler -- aber er hatte Trudi ehrlich gesagt, daß er bei Aktzeichnungen -- und die machte er meisterhaft -- mit seinen Modellen nicht immer nur Kaffee trank. "Hallo Peter", begrüßte er uns, "hallo, Melanie, ...
    nett daß ihr kommt -- Melanie, du bist ja noch schöner geworden -- ich muß dich unbedingt mal zeichnen, wenn du weißt, was ich meine, ich schenk dir die Zeichnung dann zum Geburtstag --" "Wirklich nur zeichnen?", fragte ich lachend. "Wo denkst du hin -- natürlich nur zeichnen! Wie machst du es nur, daß du so schlank bleibst?" "Hat dir das Trudi nicht erzählt?" "Andeutungsweise! Aber ich kann das mit Trudi machen, soviel wir wollen, sie wird nicht schlanker, nicht wahr, Trudi?" Dabei faßte er Trudi herzhaft um die Hüfte, grapschte mit der Hand auch sehr nach oben und gab ihr einen herzhaften Kuß, worauf Trudi tadelnd, aber lachend sagte: "Doch nicht hier vor den Leuten, Bernd!", aber auch den Kuß erwiderte. Wie schön, daß Trudi einen so lieben, zu ihr passenden Freund gefunden hatte! Was alles man sonst von Trudi und ihrem Lebenswandel sagen mochte, sie ist auch -- anders als ich -- eine perfekte Hausfrau, und kaum saßen wir um den Tisch, da kam sie schon mit den vorbereiteten Herrlichkeiten. Es waren zwar "nur" Klopse und Bratwürste mit Kartoffelpüree, dazu Salat aus Roten Beten, aber das ganze war so liebevoll angerichtet, daß es das feinste Festessen übertraf und wir alle mit Appetit zulangten. Beim Essen mußte natürlich vor allem Peter aus Amerika berichten, aber auch Bernd erzählte von seinem Werdegang und der Kunstakademie, einem Studienaufenthalt in Norwegen und Nordschweden -- davon gab es sogar einen gedruckten Zyklus von Graphiken -- und von der Schule und der heutigen ...
«12...232425...43»