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Es ist viel zu beichten
Datum: 07.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
"Ich muß gestehen: Ich war -- und bin bei einer nymphomanen oder sich jedenfalls so gebenden neunundvierzigjährigen üppigen Blondine gelandet -- und hab die Nacht bis morgens um sechs in ihrer Wohnung verbracht." "Sauber! Tüchtig! Und diese Dame war eine Wucht im Bett --" "Woher weißt du das -- du kennst sie doch nicht -- oder?" "Solche Damen sind erfahrungsgemäß immer eine Wucht im Bett -- das weiß doch ein Lebenskünstler wie du!" "Du magst ja recht haben. -- Wie die ranging -- Wahnsinn --" "Eine schöne Erinnerung für dich. Lassen wir es dabei!" "Lassen wir es dabei- -- Aber bitte, erzähl doch du weiter." "Lies das doch bitte in meinem Computer nach!" "Wie bitte?" "Ja, du hast richtig gehört! Ich hab die meisten meiner Erlebnisse und Affären aufgeschrieben, eigentlich erst Rohversionen oder Skizzen. Ich wollte mir über mein Intimleben klarwerden. Das kam so: Wir hatten dieses Jahr unsere Feier zwanzig Jahre nach dem Abitur -- ihr doch sicher auch?" "Ja, wir auch, aber ich bin nicht angereist." "Und als wir am Schluß mit denn allernettesten KameradInnen zusammensaßen, haben wir ein Spiel verabredet: Jeder/Jede sollte ein Erlebnis aus ihrem/seinem Liebesleben aufschreiben, und das wollten wir am nächsten Tag zusammen lesen. Ich hab -- entschuldige bitte -- von unserem Erlebnis in Italien erzählt. Ja, Peter, echauffier dich bitte nicht: Keiner hat dich erkannt, ich hab auch deinen Namen geändert, aber in den anderen Erzählungen kamen zum Teil uns bekannte Personen vor. Meine ... Erzählung fanden alle am besten, und das hat mich dazu angeregt, auch andere Erlebnisse für mich aufzuschreiben -- und die findest du in meinem Computer -- die kannst du gern lesen, wenn du willst." "Aber von dir erzählt ist es doch etwas anderes." "Ja, aber alle Freunde löchern mich immer nach allen Ex-Freunden, und ich erzähle immer dasselbe. Lies es doch erstmal, zum Beispiel, wenn ich morgen für das Wochenende einkaufe, dann hast du schon einen Eindruck. -- Übrigens, ein weiterer Grundstock kam vom Segeltörn -- da haben die Teilnehmer tolle Geschichten aus ihrem Leben erzählt, die hab ich hinterher aufgeschrieben." "Was war denn nun mit diesem ominösen Segeltörn? Immer wieder erwähnst du ihn. Das muß ja was ganz besonderes gewesen sein!?" "War es auch. Man könnte sagen: eine zweiwöchige Gruppensexparty auf einem Segelschiff, mit vier Männern und fünf Frauen." "Wahnsinn! Da hätte ich gern mitgemacht!" "Das kann ich mir denken, du Lustmolch! Aber das hat von den Herren Durchhaltevermögen gefordert, und da haben sie auf die Dauer eigentlich alle versagt. Und was vierzehntägiges Dauernd-Begattet-Werden für uns Frauen bedeutete, das kannst du dir eigentlich denken." "War es so schlimm?" "Schlimmer als in der Sauna. Da durften wir ,nein` sagen, wenn wir unten herum vielleicht wund geworden waren, aber auf dem Boot, da waren wir ja sogenannte ,Freunde`." "Und warum hast du dann überhaupt mitgemacht?" "Weil ich es ja von der Sauna kannte, auch mit mehreren Männern an einem Tag zu ...