1. Kommen und gehen


    Datum: 07.02.2017, Kategorien: Schwule Männer,

    mir sympathisch. Er erzählte mir von sich. Harald arbeitete in einer großen Spedition. Er war Buchhalter. Er meinte davon käme seine Figur. Von der nicht vorhandenen Bewegung. Aber was uns beide am meisten verwunderte, war, das wir beide schwul waren. Eigentlich unwarscheinlich dieser Zufall, aber es ist passiert. Wir tranken noch einige Gläser zusammen, aber dann wurde ich müde und wollte gehen. „Wo wohnst Du? Wenn es passt können wir sonst zusammen ein Taxi nehmen.“ meinte Harald. Da ich nun gleich um die Ecke wohnte, ging das mit dem Taxi nicht. Wir einigten uns darauf, dass er mich bis zur Haustür begleiten würde um von da ab mit einem Taxi nach Hause zu fahren. Als wir die halbe Strecke hinter uns gebracht hatten, fing es Wolkenbruchartig an zu regnen. Wir beide waren in kürzester Zeit naß bis auf die Haut. Harald fand es lustig und lachte aus vollem Hals. Er steckte mich mit seinem Lachen an und so gingen wir beide lachend bis zu meiner Haustür. „So hier wohne ich,“ sagte ich und sah ihn an. Er blickte mich ebenfalls an und meinte, „Ja, das war wirklich nicht weit. Reichte aber doch, um bis auf die Haut naß zu werden. Es hat mich gefreut Dich kennengelernt zu haben. Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder. Würde mich freuen. Wirklich!“ „Es hat mich auch gefreut,“ antwortete ich ihm. Dann fiel mir auf, dass wir vergessen hatten ein Taxi für ihn zu bestellen und sagte zu ihm, „Wir haben für dich kein Taxi bestellt. Außerdem nimmt Dich so wie Du aussiehst kein Fahrer ...
    mit. Das Wasser läuft dir ja aus den Schuhen. Komm mit rein, dann kannst Du dich abtrocknen und ein Taxi bestellen.“ „Wenn Du meinst? Komme ich gerne mit rein. Ich fange schon an zu frieren,“ antwortete er mit zittriger Stimme. Ich schloß auf und wir betraten das Treppenhaus. In meiner Wohnung zeigte ich ihm das Bad, legte ein paar Handtücher zum abtrocknen hin und fragte ihn, „Da Du jetzt schon einmal hier bist, möchtest Du vielleicht ein Kaffe oder Tee zum aufwärmen?“ „Ja, gerne. Tee ist mir lieber. Bin total durch gefroren,“ antwortete er dankbar. Ich wollte bereits aus dem Bad gehen, da viel mir ein, dass er ja wohl schlecht seine nassen Kleider anbehalten konnte, also fragte ich, „Soll ich Dir vielleicht einige trockene Sachen geben. Mit den nassen kannst Du schlecht auf die Straßé. Damit holst Du Dir den Tod.“ „Stimmt, habe ich gar nicht bedacht. Wenn ich von Dir etwas ausleihen könnte, dass wäre nett. Danke,“ dabei sah er mich dankbar an und fing an sein Hemd aufzu knöpfen. Ich ließ ihn allein und ging als erstes in die Küche, heißes Wasser bereiten. Dann ins Schlafzimmer. Er hatte nun allerdings eine andere Konfektionsgröße wie ich, und somit gestaltete sich die suche etwas schwierig. Aber zu guter letzt fand ich einige Sachen, die hoffentlich passen würden. Zu guter letzt viel mir ein, dass er auch Unterwäsche benötigen würde. Diese suche war einfacher. Nun hatte ich alles zusammen und ich ging zurück in die Küche, Tee kochen. Danach ins Bad. Ich hatte allerdings ...
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