1. Sommertag 03


    Datum: 29.08.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byh0neybear, Quelle: Literotica

    dem Moment bereuen in denen sie, sie ausgesprochen hat. Sie wird wieder rot und senkt den Kopf. "Mach Dir keine Sorgen. Ich rufe eine gute Freundin an, es ist alles okay." Ich wähle Tinas Nummer, bevor ich aber auf den grünen Knopf drücke verharre ich. Was wird sie wohl sagen, wenn sie uns denn so sieht? Ich merke wie mir wider das Hemd am Leibe klebt. Letzten Endes habe ich keine Wahl, sie ist die Einzige der ich traue nicht zu tratschen und die Einzige die auch weiß wie man den Fahrstuhl wieder flott bekommt. Ich drücke den grünen Knopf und es dauert eine Weile bis sie dran geht. Ich höre, dass sie in einem Auto unterwegs ist. "Na?, das ging ja schnell. Ich habe gerade daran gedacht Dich anzurufen." flötet sie mir fröhlich ins Ohr. "Äh, ja. Hi," stammle ich ins Telefon, "ich bin noch in der Firma. Wir stecken im Aufzug fest, könntest Du bitte vorbeikommen und uns rausholen?." ein Schweigen in der Leitung und ich denke schon, die Verbindung in diesem verdammten Aufzug ist abgerissen, der andere Gedanke, der in meinem Hinterkopf herumschwirrt und sich breit macht, versuche ich vermeiden. Schließlich sind wir nur befreundet, na ja, bis auf heute Nachmittag und ... "Wir?" höre ich Tina langgezogen fragen, und ich weiß sofort, dass sie dabei von einem Ohr bis zum Anderen grinst. "Hast es der Kleinen wohl noch richtig besorgt, oder?" "Äh." "Sag es oder ich komme nicht vorbei Euch abholen." "Ja." Wieder ein kurzes Schweigen. "Nein, sag es laut und deutlich. Sag mir, dass Du es ...
    ihr besorgt hast." "Tina." stöhne ich in den Hörer. Ich werfe einen raschen Blick zur Seite. Sandra blickt immer noch nach unten. Ob, sie das gehört hat? "War es wenigstens gut? Das kannst Du mir ja wohl sagen, wenn sie schon in den Genuss gekommen ist." "Ja, das war es." sage ich, wobei ich möglichst versuche nicht zu Flüstern. "Okay. Ich habe gerade meinen Sohn zu seiner Freundin gefahren. Er wird da das Wochenende verbringen, vielleicht hast Du ja in Deinem vollen Casanova Kalender noch Platz für eine alte Frau." sie lacht. "Du bist nicht alt." Ich bemerke aus dem Augenwinkel, dass Sandra kurz aufblickt. "Ich werde aber fast noch eine ganze Stunde brauchen, bis ich da bin. Ich hoffe Du hast danach noch ein wenig Tinte im Füller, für mich. Ich will auch alles Wissen. Jedes Detail, klar?" "Ich werde es versuchen," ich schiele zu Sandra, sie hatte den Kopf wieder gesenkt und scheint besorgt, "und klar, reden wir dann später. Ich Danke Dir." "Kein Problem, ich fliege." Als ich aufgelegt habe, verstaue ich das Handy in meinem Rucksack und stelle ihn in eine Ecke des Aufzugs. "Mach Dir keinen Kopf, ist schon okay." sage ich zu ihr. Sie hebt den Kopf und wie aus der Pistole geschossen meint sie: "Ich wollte nicht, dass es so klingt." Sie blickt mich an und ich habe das Gefühl, dass sie gleich in Tränen ausbricht. "Ach was." sage ich beschwichtigend und wechsle das Thema, bevor eine unangenehme Pause entstehen kann. "Meine Freundin Tina kommt uns rausholen." Jetzt sieht sie mich mit ...
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