1. Buffy: Infekt


    Datum: 29.08.2018, Kategorien: Berühmtheiten, Autor: byLowFlying71

    einen Fluchtweg. Die Decke des Kellerraums war nicht hoch, sie konnte die Ränder der Luke, durch die sie gefallen war, fast mit den Fingerspitzen erreichen. Sie nahm die Kiste, in der sie die Kleidung gefunden hatte und stellte Sie unter die Luke. Jetzt kam sie hoch genug, um sich bei Bedarf schnell an der Kante hinauf ziehen zukönnen. Ihr Plan schien perfekt. Feuer! Plötzlich schoss es ihr in den Kopf, ohne Feuerzeug oder Streichhölzer um sie anzuzünden, würden die schönen Benzinbomben natürlich nichts wert sein. „Scheiße!" fluchte sie erneut. Klasse Plan, Idiotin, schalt sie sich, vielleicht kannst Du ja die netten dämonischen Viecher von nebenan um Feuer bitten. Sie verfluchte sich, weil sie Nichtraucherin war, und trotzdem untersuchte sie automatisch ihre Jacken- und Hosentaschen. Und tatsächlich fühlte sie in ihrer linken Jackentasche unter einigen zerknüllten und fussligen Papiertaschentüchern etwas langes, flaches, das eigentlich nur ein Feuerzeug sein konnte. Trotzdem konnte sie es nicht mal dann ganz glauben, als sie es hervorgezogen hatte und mit eigenen Augen sah: So viel Glück an einem Tag konnte man doch unmöglich haben. Irgend was muss doch heute noch schief gehen... Wahrscheinlich ist das Gas alle oder so. Um es zu testen, zündete sie es einmal und wurde wieder Lügen gestraft. Schon beim ersten mal züngelte eine große, gesunde Flamme empor. Dann kann es ja losgehen. Sie riss wieder die Kellertür auf, und warf einen Molotow-Cocktail mit brennender Lunte in den ...
    Nebenraum. Die Flasche zerplatzte an der gegenüberliegenden Wand und das auslaufende Benzin entzündete sich explosionsartig. Die Kreaturen, über die das brennende Benzin gelaufen war, wanden sich kreischend und zerplatzten. Der Rest der dämonischen „Insekten" stob auf und schwirrte wie ein aufgescheuchter und in einen viel zu engen Raum gesperrter Schwarm Heuschrecken umher. Buffy konnte nun die gegenüberliegende Wand nicht mehr sehen, vor lauter flirrenden, kleinen Leibern. Ohne zu zögern warf sie zwei weitere Benzin gefüllte Flaschen hinterher, und unmittelbar stand der ganze Raum unter Feuer. Schnell schloss sie Verbindungstür wieder, doch waren schon einige der ekelhaften Viecher in ihren Teil des Kellers entkommen. Buffy zündete die restlichen Molotow-Cocktails an, ließ sie aber stehen wo sie waren. Sie würden schon bald durch die eigene Hitze platzen, ihr aber noch genug Zeit geben, zu verschwinden. Gewohnt sportlich schwang sie sich über die Kiste die offene Luke hinauf und schloss auch diese hinter sich. Geschafft! Buffy ging wieder in Richtung Stadt und rief unterwegs aus einer Telefonzelle die Feuerwehr an. Dass in der Telefonzelle eines dieser Kreaturen von ihr abgefallen war und regungslos auf dem Boden liegen blieb, hatte sie nicht gemerkt, ebenso wenig, dass es sie vorher mit einem haarfeinen Stachel in den Nacken gestochen hatte. *** Als Buffy am nächsten Morgen aufwachte, fühlte sie sich, als hätte sie einen leichten Kater. Im ersten Moment war sie sich nicht ...
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