1. Buffy: Infekt


    Datum: 29.08.2018, Kategorien: Berühmtheiten, Autor: byLowFlying71

    wieder gefangen, nur ihr linkes Knie schmerzte etwas. Es war hier unten noch dunkeler als oben und das Summen war deutlich lauter geworden. Sie tastete umher, konnte aber keine Leiter oder Treppe finden, die wieder nach oben führte. „Scheiße!" Es half nichts, sie musste wohl einen anderen Weg hinaus finden. Ihr einziger Orientierungspunkt in dieser vollständigen Dunkelheit war dieses Summen. Also folgte sie dem Geräusch, bis sie tatsächlich an eine Tür kam. Sie öffnete diese langsam --- um sie dann gleich wieder um so schneller zu zuschlagen. Im Nebenraum war es heller gewesen und das, was sie für eine Sekunde gesehen hatte, hatte ihr fürs erste gereicht. Die Wände des Raumes waren von einer Art größtenteils getrockneten Schleimschicht verkrustet gewesen und gaben ein bläuliches Licht ab. Und es hatte gerochen wie ein lange nicht gewaschenes weibliches Geschlecht. Aber nicht das hatte Buffy so erschreckt, sondern sie hatte auch den Grund für das Summen erkennen können: Tausende von insektenartigen, etwa 10 cm großen Wesen waren in der Luft und saßen an Wand, Decke und Boden. Von den Dämonen nach denen sie suchte allerdings keine Spur. Sie lehnte sich mit dem Rücken an die Tür und atmete tief durch. Damit hatte sie nicht gerechnet. Mit einem halben Dutzend Dämonen wäre sie zur Not noch alleine fertig geworden. Aber gegen tausende von diesen ekligen Viechern, die wer weiß was machen konnten, hätte auch sie keine Chance. Ihr musste etwas anderes einfallen. Als erstes brauchte ...
    sie mal Licht! Hier unten war es ja so dunkel, dass man ja nicht einmal mehr seine eigenen Gedanken sehen konnte! Aber direkt neben Türen gab es ja oft einen Lichtschalter., überlegte sie. Sie fing an, die Wände neben der Tür abzutasten und war überrascht, tatsächlich einen zu finden. Bitte lass ihn funktionieren! Nach dem Drücken des Schalters leuchtete eine nackte, schwache Glühbirne an der Decke auf. Wenigstens etwas, Buffy war erleichtert. Sie befand sich, wie sie jetzt erkannte, in einer Art Geräteraum. Kisten, Werkzeuge, Gartengeräte, sogar ein alter Rasenmäher mit Benzinmotor, lagen und standen herum. An den Wänden standen Regale vollgestopft mit leeren Einmachgläsern, Flaschen, Farbdosen, Reinigungsmitteln und der gleichen. In einer Ecke entdeckte Buffy einen großen, verrosteten Benzinkanister. Sie öffnete den Schraubverschluss und roch an der Öffnung. Sie zog angewidert ihre Nase kraus, als sie einen Hieb zuviel von den Benzindämpfen abbekam: Der Kanister war noch etwa dreiviertel voll. Ihr kam eine Idee. Wenn sie jetzt nur noch ein paar alte Lappen finden würde... Sie fand kurz darauf eine Holzkiste mit alten Kleidungstücken. Sie riss ein fleckiges, stockiges Baumwoll-T-Shirt in Streifen und suchte sich ein gutes halbes Dutzend leere Flaschen zusammen. Nun hatte sie alle Zutaten, um sich einige „kräftige" Molotow-Cocktails zu mixen! Sie füllte mehrere der Flaschen mit Benzin und stopfte die benzingetränkten Stofffetzen in die Flaschenhälse. Jetzt brauchte Sie nur noch ...
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