1. Christine 03


    Datum: 27.08.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bygurgy, Quelle: Literotica

    - Fortsetzung - Christine rührte im dampfenden Kochtopf, sie bat ihre Tochter: „Holst du mir bitte die Einweckgläser?" „Klar, Mami, ich weiß, wo sie sind." Sie verschwand im Keller und brachte in mehreren Gängen die Gläser nach oben. Als sie das letzte Tablett auf den Küchentisch stemmte, ächzte sie: „Eigentlich schön, dass du dir jedes Jahr die Mühe machst und dich nicht mit der Konfitüre aus dem Supermarkt begnügst." „Ich weiß doch, dass du nie ohne meine Konfitüre frühstückst", schmunzelte Christine, „dieses Jahr aber bin ich etwas spät dran, es ist schon Juli. Bestimmt wartet Jasmin bereits auf ihren Anteil." „Dominik war auf meiner Schule", erinnerte sich ihre Tochter, „wohnt er immer noch bei Jasmin?" „Nein, er ist ausgeflogen. Das heißt, er wird diesen Sommer einige Wochen zu Hause sein, hat sie gesagt. Aber sonst ja, sie lebt jetzt allein." „Wie du, Mami. Ihr seid doch noch so jung, viel zu jung, um als Single zu leben." „Ja, Jasmin hat meinen Jahrgang, sie hatte Dominik mit fünfzehn, wie ich dich. Wir waren sogar in der gleichen Geburtsklinik." „Deshalb seid ihr so gute Nachbarinnen geworden. Jasmin ist wirklich nett. Als ich klein war, spielte ich oft drüben bei ihr im Garten. Ich dachte damals, wenn ich dich nicht hätte, müsste Jasmin meine Mutter sein." „Im Moment hast du ja noch mich", gluckste Christine und wischte sich mit dem Handrücken über die Nasenspitze, „ich habe Jasmin auch gern, vielleicht, weil wir so jung Mütter geworden sind, sicher auch, weil wir ...
    beide alleine leben." „Du solltest etwas dagegen tun", fand ihre Tochter, sie schlug vor: „Geh doch mal mit Jasmin aus, ihr zwei seid so hübsch..." „... dass es Männer gleich dutzendweise regnen würde", lachte Christine, „ich weiß!" „Ihr würdet bestimmt nicht lange alleine bleiben." „Genau das befürchte ich", seufzte Christine. Ihre Tochter überlegte: „Also, Jasmin zum Beispiel, wenn ich ihr als Junge in einer Disco begegnete, ich würde sie gleich anbaggern." Christine lachte laut heraus: „Auch das weiß ich. Das hatten wir schon alles, wir beide waren immer wieder mal gemeinsam im Ausgang. Ich kann dir verraten, dass ich es oft probierte mit den Männern, als du noch klein warst, aber dauernd gab es irgend ein Problem, das dem Glück im Weg stand." „War ich das Problem?" „Nein, meine Verehrer waren es, die hatten zwar genauso Spaß am Sex wie ich, aber nur wenig übrig für das Zusammensein dazwischen." „Das ist doch kein Grund aufzugeben", ereiferte sich ihre Tochter, „schließlich war das auch nicht leicht für mich, die Verlobung mit Axel aufzulösen, doch jetzt bin ich froh darüber. Nun bin ich mit Tim zusammen, das Leben ist wie neu mit ihm." „Schön", seufzte Christine verträumt und erinnerte sich an die Tage mit Tim. Sie wusste nur zu gut, wie wunderbar es mit ihm war. Ihrer Tochter gegenüber hatte sie nie ein Wort verloren, und auch er schien geschwiegen zu haben. Sie schob die Gedanken von sich und kicherte: „Na gut, wenn du meinst? Ich kann Jasmin ja fragen, ob sie mich an ...
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