1. Massageservice


    Datum: 17.11.2016, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ein Massageservice eine medizinische Angelegenheit, die du im Moment dringend brauchst", dozierte Pia, „und zweitens mußt du ja nicht das volle Programm in Anspruch nehmen." Ihre Stimme war zu einem intimen Flüstern geworden. „Aber ich hab doch kaum Zeit", wandte Marie noch ein. „Papperlapapp, was denkst du, was ‚Termin nach Vereinbarung' bedeutet?" „Mmh?" „Also, du rufst da jetzt an, ansonsten mach ich das für dich." Als Marie nicht gleich reagiert, zog Pia ihr Handy hervor und wählte eine Nummer, die sie offensichtlich auswendig kannte, ohne hinzusehen. „Hallo, Pia hier. Nein nein, alles in Ordnung, ich will meinen Termin auch garnicht verschieben. Ich habe eine Freundin die eine Massage braucht. Bitte heute noch! Dann macht es jemand anderer. Sie hat eine Sportverletzung -- Nacken total verspannt. Gut dann sieben Uhr. Die Adresse ist ..." Marie war fassungslos und Pia hatte ihre abwehrenden Gesten einfach ignoriert. Da buchte dieses verrückte Huhn einfach einen Massageservice. Wie konnte sie nur! „Also Schätzchen, du hast noch eine Stunde Zeit. Sieh zu, daß du nach Hause kommst und mach dich noch etwas frisch. Pierre wird Punkt sieben bei dir sein." „Wie kannst du nur. Ich will keine Fremden in meiner Wohnung. Und überhaupt, was soll das ganze?" Sie war beinahe wütend auf ihre Freundin. „Jetzt beruhig dich wieder", beschwichtigt Pia. „Erstens bekommst du eine Massage, weil du sie brauchst und zweitens bist du alt genug, um zu sagen, was du willst und drittens wissen die ...
    was sie tun. Beruhig dich." Und dann setzt sie noch nach: „Würde ich dich dir denn irgendwas antun?" Natürlich nicht, sie war vielleicht ein verrücktes Huhn, aber ganz sicher nicht leichtsinnig. Marie gab sich geschlagen und sie verabschiedeten sich. Sie war seltsam aufgeregt. Es war schließlich das erste mal, daß sie einen Mann, den sie weder kannte noch jemals gesehen hatte, in ihre Wohnung lassen sollte. Andererseits, wenn sie bei irgendeinem Physiotherapeuten einen Termin haben wollte, dann dauerte das ewig bis sie einen Termin für irgendwann hatte und der hier war in einer Stunde. Zuhause angekommen duschte sie und als sie in ihren Bademantel schlüpfte, wurde sie ganz unsicher, was sie anziehen sollte und ob sie irgendetwas vorbereiten sollte; Handtücher, eine Liegefläche. Sie war aufgeregt wie ein Teenager und allein dieses Gefühl war nach den letzten Wochen einfach wundervoll und sie entspannte sich in der Wärme der Nachmittagssonne, die durch ihr Wohnzimmer flutete. Nach einem Glas Sekt warf sie den Bademantel ins Schlafzimmer und zog ein paar Hotpants aus ihrer Sporttasche und eins ihrer Trainingsshirts. Gerade als sie hektisch noch ein paar Sachen im Wohnzimmer aufräumte, klingelte es. Sie rannte schnell zur Tür und ihr war vor Aufregung und vom Sekt schon ein wenig schwindlig. Ohne zu zögern öffnete sie die Tür. „Hallo, ich bin Pierre. Sie hatten einen Termin", ein wundervoller Bariton erklang. Marie mußte erstmal einen Schritt zurücktreten, denn ihr Blick fiel ...
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