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Eigentlich wollte ich nur Zigarette
Datum: 14.07.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,
aus, zog die Knie an und legte ihren Kopf dazwischen. Ich war verlegen. Wie sollte ich ihr klar machen, was ich für sie empfand und warum ich Charlotte bevorzuge, ohne dass sie sich zurückgesetzt fühlte? Ich fuhr mit der Hand zwischen ihre Unterschenkel und versuchte, sanft ihr Kinn nach oben zu schieben. Zuerst sträubte sie sich, gab dann jedoch nach. Ich hob ihren Kopf so weit, dass wir uns wieder ansehen konnten. Es schien mir eher möglich mit Blickkontakt ehrlich miteinander zu reden als ohne. "Erinnerst du dich noch an den Moment, als ich heute vor einer Woche in euer Auto einstieg? Ich saß hinten und habe euch beide abwechselnd betrachtet. Ihr wart verschieden und doch wie Zwillinge. Die eine Schwarz, die andere Rot. Ich hätte in diesem Augenblick nicht im Traum daran gedacht, dass sich unter uns das entwickeln könnte, was sich inzwischen eingestellt hat. Du und Charlotte, ihr seit wie die zwei Seiten ein und der selben Medaille, Kopf oder Zahl, schwarz oder rot, ich habe die Entscheidung nicht bewusst gefällt. Ich habe nicht gewählt zwischen zwei Alternativen, das mag für dich vielleicht so aussehen, es ist aber ganz anders." "Wie denn?", unterbrach sie mich. "Auch ohne dass ich es selbst gemerkt habe, wurde ich von Charlotte angezogen. Ich träumte in der ersten Nacht von ihr. Aber als ich morgens aufwachte, wusste ich noch nicht, welche Rolle sie für mich spielte. Erst als ich in der Mittagspause in einem Park saß und bemerkte, wie ich in allen Frauen die vorüber ... gingen ein Abbild von Charlotte suchte, war mir klar geworden, dass ich sie liebe. Plötzlich verspürte ich einen Drang, sie wiederzusehen. Nicht nur die Freude darauf, sondern ein Verlangen danach machte mich beinahe irr. Würdest du das als Liebe bezeichnen?", wollte ich wissen. "Sicher, aber warum sie und nicht ich. Bin ich hässlicher, bin ich dümmer, bin ich doof?" "Nein, ich kann's dir nicht sagen warum. Du hast mich eben am See in eine verzwickte Lage gebracht und was habe ich instinktiv getan?" "Du bist feige abgehauen." "Ja, ich war feige, aber nun bin ich da. Ich will nicht, dass du denkst, dass ich feige bin. Nicht um meine männliche Ehre zu retten oder sonst so einen Quatsch. Nein, es ist mir wichtig, dir zu zeigen, dass ich dir nicht aus dem Weg gehe. Ich liebe dich, liebe dich anders als Charlotte. Wenn du dich daran erinnerst, wie wir zusammen bei Susi oben auf der Treppe saßen, es war wunderbar. Ich hatte das Gefühl, eine echte liebe Schwester gewonnen, zu haben, die mich nimmt, wie ich bin und der ich das Selbe zugestehen kann." "Ich muss dir recht blöde vorkommen?", begann sie, "laufe dir nach wie ein wild gewordenes Huhn. Ich weiß nicht, warum es so ist. Ich empfinde alles für dich, mein Herz schlägt schneller, wenn du da bist. Ich wollte, dass wir heute hierher fahren, damit ich dir zeigen kann, wie ich lebe. Ich möchte dir alles Schenken, dich bei mir haben. Noch nie habe ich mich so gedemütigt, so bloßgestellt vor einem Mann, wie ich das vor dir tue. Ich will ...