1. Eigentlich wollte ich nur Zigarette


    Datum: 14.07.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    überlegen, wie ich die Sache am besten angehen sollte und verwarf alle Ideen, die mir einfielen wieder. Durch das Wohnzimmer in den Flur, dann führte eine Treppe nach oben. Das Obergeschoss war hell und öffnete sich überwiegend zur Seeseite hin. Ich vernahm ein leises Schluchzen wahr und folgte der Richtung, aus der ich es vernahm. Die letzte Türe stand halb offen. Ich schob sie vorsichtig weiter auf und sah Ilona auf einem großen weiß lackierten Bett liegen. Sie presste ihr Gesicht in die Kissen und bemerkte mein Kommen nicht. Mit leisen Schritten ging ich über das glänzende Buchenparkett auf sie zu und setzte mich auf die Bettkante. Schweigend saß ich da, und Wartete. Es war mir nicht danach ihr, mit irgend welchen belehrenden Worten, zu begegnen. Ich fühlte mich schwach und klein. Es dauerte sicherlich eine gute Viertelstunde, bis sie ihren Kopf aus den Kissen hob und sich nach mir umdrehte. Wir sahen uns an und mir schoss das Wasser in die Augen. Nun begannen mir, die Tränen zu fließen. Ilona rückte näher an mich heran und nahm mich in die Arme. Wir drückten unsere Schädel gegeneinander, bis es schmerzte. Dann packte sie mit beiden Händen meinen Kopf und brachte ihn so in Stellung, dass sie mich mit ihren Augen fixieren konnte. Ich erwiderte ihren Blick und war vertieft in das Innere ihrer Pupillen, die sich vor meinen Augen zu verschieben begannen. Plötzlich sah ich ein drittes Auge auf ihrer Stirn, genau zwischen den beiden anderen. "Ich will dich für mich!", schrie ...
    sie mich an und ich zuckte zusammen vor Schreck. Was sollte ich antworten? Alles was ich jetzt gesagt hätte, wäre verkehrt gewesen, also schwieg ich, sah sie einfach weiter an. Sie schüttelte meinen Kopf, als ob so der Groschen fallen müsse. "Hast du verstanden, was ich gesagt habe?" "Ja", mehr fiel mir nichts anderes ein. "Was, Ja?" "Ja, ich habe verstanden." "Und?" "Was? Und?" "Und was meist du dazu?" "Ich denke es wird nicht gehen." Sie holte aus und knallte mir eine schallende Ohrfeige ins Gesicht. Ich sah sie an. Sie begann erneut, zu weinen. Ich dachte einen Moment lang, dass ich sie gleich aufs Kreuz werfen und sie kräftig durchficken werde. Aber dieser Weg schien mir dann doch nicht der Richtige zu sein. "Ilona", begann ich, "Ich hab dich sehr gerne, ich will dich nicht kränken, aber wir sollten einen Weg finden, vernünftig miteinander darüber zu reden." "Was soll ich mit Vernunft anfangen. Ich will dich für mich, dich nicht teilen mit den anderen. Vernunft! Wenn ich das Wort schon höre, kommt mir die Galle hoch." "Dann lass mich dich wenigsten verstehen, bitte." "Du verstehst sehr wohl, hast den Vorteil, dass du der Gockelhahn bist, dass zwei Frauen dich wollen. Ich habe niemanden, der mich will." "Das solltest du so nicht sagen. Ich will dich wohl. Es scheint nur so, als ob das, was du von mir willst, und das, was ich von dir geben kann, sich unterscheidet. Darüber sollten wir reden." "Also dann fang' an." Ich wollte ihr wieder in die Augen sehen, aber sie wich mir ...
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